48. Kolibri-Cup

7 Wohler Podestplätze

Die Karate-Junioren und -Juniorinnen des Karate-Club Wohlen erkämpften sich beim Nachwuchsturnier in Flims fünf Kategoriensiege. Zudem erreichten sie zwei weitere Podestplätze. Der Verein nahm mit acht Wettkämpfern, zwei Coaches und fünf Schiedsrichtern daran teil. Zahlreiche Fans, darunter Geschwister, Eltern und Grosseltern, reisten mit und unterstützten das Team.

Der Kolibri-Cup fand zum 48. Mal statt. Er zog erneut viele junge Karate-Nachwuchssportler aus verschiedenen Clubs und Schulen des Kyokushinkai Karate Verbandes IFK (International Federation of Karate) an. Nachwuchskaratekas bis 17 Jahre messen sich hier zweimal jährlich. Austragungsort war diesmal das bündnerische Flims. Die jungen Budo-Sportler kämpften in den Disziplinen Kata (Formenlauf) und Kumite (Kampf) um die höchste Punktzahl. Dabei boten sie den Zuschauern einen spannenden Wettkampftag. Im Kata bewerten die Kampfrichter zwei Durchgänge nach einer festgelegten Abfolge von Schritten und Techniken. Im Kumite treten die Karatekas mit Schutzausrüstung direkt gegeneinander an und versuchen, ihre Gegner mit präzisen Techniken zu besiegen. In beiden Disziplinen zählen Kraft, Schnelligkeit, Koordination, Genauigkeit und Kondition, um möglichst viele Punkte zu sammeln.

In der Kategorie «Kyokushinkai Knaben, bis 10 Jahre» kam es gleich zu einem Wohler Duell. Fabrice Waldesbühl und Noah Jost starteten in dieser Kategorie. Beide zeigten im Kata eine gute Leistung und konnten sich dadurch punktemässig leicht von der Konkurrenz absetzten. Waldesbühl konnte im Kumite den Sieg holen und damit insgesamt die Kategorie gewinnen. Jost durfte sich über den sehr guten 2. Rang freuen.

Finn Schwenkfelder startete in der Kategorie «Kyokushinkai Knaben, 10 und 11 Jahre». Nach den beiden Katas lag er leicht zurück. Doch als erfahrener Wettkämpfer drehte er im Kumite auf, holte den Sieg und gewann die Kategorie.

In der Kategorie «Kyokushinkai Mädchen, 10 und 11 Jahre» überzeugte Nila Ismajli mit zwei starken Kata-Läufen. Auch im Kumite zeigte sie eine Top-Leistung, gewann ihre Kämpfe und sicherte sich souverän den Sieg.

Mit Robin Tas, Fritz Thomae und Bernardo Costa Monteiro traten drei Wohler in der Kategorie «Kyokushinkai Knaben, 12 und 13 Jahre, leicht» an. Sie zeigten unterschiedliche Leistungen im Kata und schenkten sich anschliessend im Kumite nichts. Costa Monteiro überzeugte im Kata. Im Kumite hatte er trotz grossem Einsatz kein Glück und belegte am Ende Platz 5. Im direkten Duell setzte sich Tas gegen Thomae durch und feierte den Kategoriensieg. Thomae erreichte den 3. Rang.

Lena Jankovic, die erfahrenste Wohler Wettkämpferin, startete in der Kategorie «Kyokushinkai Mädchen, 14 + 15 Jahre». Sie überzeugte in beiden Kata-Läufen. Auch im Kumite zeigte sie eine starke Leistung. Damit gewann sie verdient ihre Kategorie.

4. SEISHIN KARATE CUP

KCW am SEISHIN KARATE CUP in Seuzach

Zum vierten Mal trat der Karate-Club Wohlen mit 16 Karatekas, vier Trainern und einem Schiedsrichter beim Seishin Cup an. Dieser war früher als Winti-Cup bekannt. Am Morgen kämpften Kinder und Jugendliche im Non-Kontakt. Dabei mussten sie ihre Schläge so präzise setzen, dass die Technik eine Handbreite vor dem Gegner gestoppt wurde. Das war eine anspruchsvolle Aufgabe.

Leo Hawwari sammelte bei den Piccolo 2 erste Kampferfahrungen. Er konnte die beiden Kämpfe trotz ersichtlicher Steigerung leider nicht für sich entscheiden und schied aus. In derselben Kategorie kämpfte Noah Jost, der von Anfang an einen Kampf nach dem anderen gewann. Noah kürte sich nach dem Final zum Sieger. Zoe Schwenkfelder startete bei Piccolo 1, überzeugte von Anfang an, gewann jeden Kampf und musste sich erst im Finalkampf geschlagen geben. Sie erlangte den 2. Platz. Fabrice Waldesbühl belegte bei den Piccolo 3 nach einer Niederlage gegen seinen Teamkollegen Aarave Santhosh und einer guten Leistung im Finale den 2. Platz. Aarave Santhosh gewann das Duell und somit das Turnier.

Das Geschwisterpaar Tjorben und Moana Nussbaumer startete in der Kategorie Piccolo 4. Während Tjorben seine beiden Kämpfe verlor und ausschied, holte sich Moana mit einer Niederlage und mehreren Siegen den stolzen 3. Platz. In der Kategorie Medium 3 startete Rayon Kratou und belegte nach guten Kämpfen den 3. Platz. Silas Arnold schied in der Kategorie Grande 1 leider nach seinen beiden Kämpfen aus. Das Gleiche galt für Nico Stampfli in der Kategorie Grande 3. Er steigerte sich im Kampf, schied jedoch durch die Entscheidung der Schiedsrichter aus, obwohl er sehr gute Techniken gezeigt hatte. In der Kategorie Girls 1 nahm Isabelle Dossenbach zum ersten Mal am Turnier teil. Sie meisterte die beiden Kämpfe gut, verlor jedoch und schied aus.

Nach dem Mittagessen begann der grosse Showdown: Alle Wettkämpfer liefen ein, auch jene, die am Nachmittag im Leichtkontaktturnier antraten. Nach der Verlesung des Dojo-Ide startete das Turnier. Den Erststartenden bleibt nicht viel Zeit zur Vorbereitung, so auch Sophie Bacher, die bei den Girls 3 startete. Sophie ging motiviert ins Turnier. Sie erhielt jedoch wegen unerlaubter oder unsachgemässer Techniken unverständliche Strafpunkte und verlor beide Kämpfe nach Schiedsrichterentscheid. Kashmir Islami, ein erfahrener Kämpfer in der Kategorie Men 1, beeindruckte mit schnellen Beintechniken und präzisen Angriffen. Kampf für Kampf arbeitete er sich zum verdienten 1. Platz vor.

Mirjam Oberholzer nahm zum ersten Mal am Turnier teil. Nervös betrat sie die Matte, setzte sich jedoch zu Beginn des Kampfes in Szene und gewann diesen. Nun folgte eine harte Zeit, denn Mirjam verlor den zweiten Kampf gegen eine scheinbar erfahrenere Kämpferin. Da diese jedoch keine weiteren Gegnerinnen hatte, mussten sie noch einmal kämpfen, um den 1. Platz auszumachen. Mirjam, die sichtlich vom Kampfgeist ergriffen war, besiegte nach stetiger Steigerung ihre Gegnerin im zweiten Kampf. Es stand unentschieden und es ging nochmals um den Siegeskampf. Spannender konnte es nicht mehr werden. Mirjam behielt die Nerven und gewann den 1. Platz nach sichtlicher Steigerung und konditionellem Vorteil.

Nun folgten die letzten Kämpfe der übrigen Wohler Kämpfer. Ernst Fricker und Erich-Andreas Bürgisser starteten bei den Men 4. Bürgisser, ein erfahrener Kämpfer, eröffnete die Kämpfe in seiner Kategorie. Aufgrund von Anfangsschwierigkeiten und einem verhaltenen Start verlief der Kampf schwierig und Bürgisser verlor diesen nur knapp. Noch war aber nichts verloren. Es gab eine zweite Chance. Fricker, der zum ersten Mal an einem solchen Turnier teilnahm, startete gut in das Geschehen. Trotz überzeugender Techniken konnte er dem Gegner nicht standhalten und verlor seinen ersten Kampf. Bürgisser konnte sich in den weiteren Kämpfen steigern und kam immer besser in die Duelle. So auch beim internen Wohler Duell Fricker gegen Bürgisser, das sehr spannend wurde. Nach einem harten Kampf entschieden sich die Kampfrichter gegen Fricker und Bürgisser gewann. Bürgisser kämpfte sich wie im Jahr 2025 bis hin zum Finalkampf, wo er erneut demselben Sieger und dem Startkämpfer begegnete. Leider konnte sich Bürgisser nach einem interessanten Zweikampf nicht durchsetzen und verlor den Final. Er erreichte somit den 2. Platz.

Ein erfolgreiches Turnier ging zu Ende. Ohne die Unterstützung der Coaches Shihan Raphael Gauch, Senpai Ciprian Tantu, Reto Trottmann und Senpai Erich-Andreas Bürgisser sowie der Fotografen Reto Trottmann und Adrian Bammert wäre dies nicht möglich gewesen. Auch Senpai Roland Konrad, der als Schiedsrichter agierte, vertrat den Karate-Club Wohlen hervorragend.

Danke an alle Teilnehmer und Helfer – es war eine grossartige Erfahrung.

OSU

 

 

Kumite SM 2026 in Chur

Fünf Pokale für Wohlen

Erfolg an der Karate-Schweizer-Meisterschaft in Chur

Am vergangenen Wochenende trat das Team des Karate-Club Wohlen mit sieben hochmotivierten Karatekas bei der Schweizer Meisterschaft in Chur an. Die Bilanz kann sich sehen lassen. Mit drei Goldmedaillen, einem Vize-Meister-Titel und einem dritten Platz im Gepäck kehrten wir überglücklich nach Hause zurück.

Die neuen Schweizer Meister:

Nila Ismajli dominierte ihre Kategorie von Beginn an. Mit präzisen Fausttechniken setzte sie ihre Gegnerinnen unter Druck und sicherte sich souverän den Titel der Schweizer Meisterin.

Eine Klasse für sich – Fritz Thomae beendete alle seine drei Kämpfe vorzeitig. Dank seiner enormen Schlagkraft in den Beinen liess er seinen Kontrahenten keine Chance und krönte sich verdient zum Schweizer Meister.

Mit technischer Brillanz und taktischem Geschick kontrollierte Lena Jankovic das Geschehen auf der Matte. Sie dominierte ihre Gegnerin im Finale und holte sich verdient die Goldmedaille.

Starke Podestplätze und Debüts

In der hart umkämpften Open-Kategorie stellte sich Gioele Musarò einem sehr erfahrenen Gegner. Nach einem packenden Kampf mit hartem Schlagabtausch auf Augenhöhe erreichte er den hervorragenden Vize-Schweizer-Meister-Titel.

Sophie Bacher startete in einer neuen Kategorie. Nach zwei harten Kämpfen und vielen wertvollen Erfahrungen durfte sie sich über den 3. Rang freuen.

Herausragender Kampfgeist

Nils Hoffmann bewies ausserordentlichen Mut und «Spirit». Er trat in einer neuen Kategorie gegen deutlich grössere und schwerere Gegner an. Trotz der körperlichen Unterlegenheit zeigte er eine beeindruckende Kraftleistung.

Auch Kashmir Islami stellte sich der starken Konkurrenz in der Elite-Klasse. Nach zwei anspruchsvollen Kämpfen verpasste er zwar das Podest. Doch er nimmt viel Motivation und wichtige Erfahrung für die Zukunft mit.

Wir danken unseren Coaches für die Betreuung, den Schiedsrichtern für ihren Einsatz und den Fans, die unser Team lautstark unterstützt haben. Wir sind stolz auf diese geschlossene Mannschaftsleistung.

 

Pilatus-Cup 2026

KCW am Pilatus-Cup

Der Pilatus-Cup zählt zu den etablierten Turnieren im Kyokushinkai Karate und findet jährlich in Kriens statt. Karatekas aus verschiedenen Ländern treten hier in der Disziplin Kata und im Vollkontakt-Kumite gegeneinander an. Das Turnier ist bekannt für sein hohes Niveau und seine intensive Wettkampfatmosphäre, die sowohl Nachwuchstalenten als auch erfahrenen Wettkämpferinnen und Wettkämpfern eine anspruchsvolle Plattform bietet.

Am diesjährigen Turnier waren 100 Athletinnen und Athleten für die Kata-Wettkämpfe und 82 in den verschiedenen Kumite Kategorien registriert. Auch 5 Mitglieder des Karate-Clubs Wohlen reisten in die Innerschweiz.

Im Kata traten Nila Ismajli und Maya Banceanu in einer stark besetzten Kategorie an. Die beiden zeigten im ersten Durchgang sehr gute Leistungen und etablierten sich damit in der ersten Hälfte der Rangliste. Im 2. Durchgang konnten sie ihre Leistung noch steigern. Insbesondere Nila zeigte einen sehr starken Lauf und eroberte sich den ausgezeichneten 1. Rang. Maya platzierte sich mit ihrem 3. Platz ebenfalls auf dem Podest.

Nils Hoffmann zeigte solide Kata-Leistungen und belegte in einem starken Feld den 7. Platz.

Am Nachmittag traten 4 Karatekas des KCW in ihren Kategorien zu den Vollkontakt-Wettkämpfen an.

Nila Ismajli musste gegen eine viel höher gradierte Kämpferin antreten. Dank ihrer guten technischen Fähigkeiten dominierte sie ihre Gegnerin jedoch klar und konnte mit zwei Jodan Mawashi Geris an den Kopf ihrer Kontrahentin den Kampf vorzeitig beenden. Sie gewann denn auch diese Kategorie verdient.

Nils Hoffmann traf in seiner Kategorie ebenfalls auf starke Gegner. Gleich in seinem ersten Kampf musste er gegen den späteren Sieger antreten. Er verlor diesen unglücklich durch Schiedsrichter-Entscheid. Den nächsten Kampf dominierte er aber klar. Er zermürbte seinen Gegner dank harter Treffer und beendete den Kampf vorzeitig mit Ippon. Nils belegte in seiner Kategorie den verdienten 2. Platz.

Sophie Bacher traf auf eine sehr starke und ältere Gegnerin aus der Romandie. Sie zeigte eine kämpferische Leistung, wurde aber mehrmals hart getroffen und verlor den Kampf mit Ippon. Trotzdem durfte sie am Turnierende den Pokal für den 2. Platz entgegennehmen.

Miro Farni willigte in seinem ersten internationalen Turnier ein, in einer höheren Kategorie anzutreten. Er traf dort auf einen fast 10kg schwereren Gegner, der auch deutlich höher gradiert war. Leider wurde er bereits nach wenigen Sekunden Kampfzeit von einem verbotenen Faustschlag an den Hals getroffen. Er entschied sich aber nach einem kurzen Unterbruch den Kampf weiterzuführen und zeigte in der Folge einen sehr starken Auftritt in welchem er seinem Gegner Paroli bot. Den unglücklichen ersten Treffer konnte er aber nicht mehr ganz wegstecken und verlor schliesslich mit Ippon. Am Ende durfte er aber den Pokal für den 2. Rang entgegennehmen.

Mit 2 Siegen und insgesamt 6 Podestplätzen darf sich die Bilanz des Karate-Club Wohlen an diesem stark besetzten, internationalen Turnier sehen lassen.

 

47. Kolibri-Cup

13 Wohler Medaillen

Der Karate-Club Wohlen war Gastgeber des 47. Kolibri-Cups. Rund 70 junge Karatekas traten in 21 Kategorien an. Es galt sowohl in der Kategorie Kata wie auch im Kumite sein Bestes zu geben. Der Karate-Club Wohlen war als Gastgeber mit 15 Teilnehmern vertreten. Bei der grossen Anzahl an Startern wurden den gesamten Tag über auf zwei Tatamis Katas gelaufen und anschliessend gekämpft. In der Kategorie «Kyokushinkai Knaben, bis 10 Jahre, Mittel» kam es gleich zu einem Wohler Duell. Fabrice Waldesbühl und Tjorben Nussbaumer starteten in dieser Kategorie. Während Nussbaumer nach zwei Katas etwas besser dastand, konnte Waldesbühl im Kumite den Sieg holen und damit insgesamt die Kategorie gewinnen. Nussbaumer durfte sich über den guten 2. Rang freuen. Den 2.Platz gab es auch für Noar Hajdaraj in der Kategorie «Kyokushinkai Knaben, bis 10 Jahre, Schwer». Bei den «Kyokushinkai Knaben, 10 + 11 Jahre, Leicht» konnte sich Finn Schwenkfelder gegen drei Gegner durchsetzen. Nach zwei Kata-Läufen noch auf Rang 2 klassiert, gewann er im Kumite alle drei Kämpfe und holte sich souverän den Kategoriensieg. Fast identisch war der Turnierverlauf von Nila Ismajli bei den «Kyokushinkai Mädchen, 10 + 11 Jahre, Leicht». Auch sie zeigte zwei starke Kata-Durchgänge, die ihr den 2. Zwischenrang einbrachten. Mit gleich vier gewonnenen Kämpfen holte auch sie den Sieg in ihrer Kategorie. Maya Banceanu startete bei den «Kyokushinkai Mädchen, 10 + 11 Jahre, Schwer». Mit guten Katas sowie einem Sieg und einer Niederlage bei den Kämpfen gab es für sie am Ende ebenfalls einen Podestplatz. Sie landete auf Rang 2.

In der Kategorie der «Kyokushinkai Knaben, 12 + 13 Jahre, Leicht», starteten mit Nils Hoffmann, Fritz Thomae und Bernardo Costa Monteiro gleich drei Wohler. Hoffmann, der erfahrenste der drei, wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Sowohl bei den Katas als auch in seinen drei Kämpfen gab er sich keine Blösse und gewann die Kategorie. Thomae zeigte zwei solide Katas, konnte sich aber in der Zwischenwertung noch auf keinem Podestplatz klassieren. Im Kumite konnte er den Rückstand aufholen. Abgesehen vom Direktduell gegen Hoffmann ging er immer als Sieger vom Tatami und belohnte sich dafür mit dem 2. Platz. Costa Monteiro schrammte trotz guter Leistungen mit dem 4. Rang knapp am Podest vorbei.  Silas Arnold musste etwas enttäuscht zur Kenntnis nehmen, dass es für ihn durch krankeitsbedingte Abwesenheit in der Kategorie «Kyokushinkai Knaben, 12 + 13 Jahre, Schwer», keine Gegner im Kumite gab. Er bestritt allerdings seine Kata-Läufe, zeigte dabei zwei gute Katas und konnte sich so den Pokal verdienen. Lena Jankovic gewann souverän die Kategorie «Kyokushinkai Mädchen, 12 + 13 Jahre, Schwer». Sophie Bacher konnte in der Kategorie «Kyokushinkai Mädchen, 14 + 15 Jahre, Leicht» mit zwei starken Kata-Läufen überzeugen. Im Kumite konnte sie drei ihrer vier Kämpfe gewinnen. Im vierten musste sie trotz guter Leistung einen Wirkungstreffer ihrer Gegnerin hinnehmen. Sie gab alles, um den Rückstand noch aufzuholen. Die Niederlage konnte sie aber nicht mehr abwenden. Das bedeutete für sie dennoch den guten 2. Rang. In der gleichen Kategorie startete auch Nazma Mohamed Issadeen. In den Katas konnte sie durchaus überzeugen. In ihren Kämpfen musste sie gegenüber den erfahreneren Gegnerinnen noch etwas Lehrgeld zahlen, weshalb sie am Ende auf dem 5. Platz landete. Bei den «Kyokushinkai Knaben, 14 + 15 Jahre, Mittel» führte Jari Britschgi nach den beiden Kata-Läufen die Rangliste an. Da er anschliessend alle Kämpfe gewinnen konnte, gab es auch für ihn einen Kategoriensieg. In der Kategorie der «Kyokushinkai Knaben, 14 + 15 Jahre, Schwer» musste Miro Fahrni auch noch etwas Lehrgeld zahlen, konnte aber das Turnier dennoch mit dem 3. Rang und Bronze abschliessen.

Mit 13 Medaillen bei 15 Teilnehmern ist die Ausbeute der Wohler Junioren sehr stark. Sechs Kategorien konnten von den Karatekas des Gastgeberclubs gewonnen werden. Neben dem sportlichen Teil war auch die Organisation des Turniers ein grosser Erfolg für den Karate-Club Wohlen. Zahlreiche Helferinnen und Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Da der Wettkampf am Samichlaus-Tag stattfand, erhielt jeder Karateka im Anschluss an das Turnier noch einen Grittibänz, was für zusätzliche Freude sorgen konnte.

OSU

Kata SM 2025 in Oftringen

Kata-SM zum Oftringer Jubiläum

Der Karate-Club Oftringen feierte sein 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass führten die Verantwortlichen nach 30 Jahren wieder ein Karate-Turnier durch. Nach Turnierschluss konnte der Karate-Club Wohlen den Oftringern beim Apéro ein Geschenk zum Jubiläum überreichen.

Am Wettkampf selbst startete Wohlen mit 13 Athleten. Die Hoffnungen auf Erfolge ruhten vor allem in den Kategorien «Nachwuchs» und «Junioren». In der Kategorie «Elite Männer» starteten der amtierende Kata-Weltmeister sowie der Vize-Weltmeister. Dort gab es für die Wohler Karatekas wenig Hoffnung auf Podestplätze. Trotzdem stellten sich in dieser Kategorie fünf Wohler der starken Konkurrenz. Alle schafften mit einer gelungenen Pflichtkata den Sprung in die zweite Runde. Das Ziel, in den Finaldurchgang zu kommen, erreichte einzig Senpai Ciprian Tantu. Er durfte sich über den 8. Schlussrang freuen. Die Plätze 10 bis 13 gingen in dieser Reihenfolge an Reto Trottmann, Markus Meier, Senpai Erich-Andreas Bürgisser und Graziano Musaro.

In der Kategorie «Elite Team» war Wohlen zweifach vertreten. Beide Teams qualifizierten sich für den Finaldurchgang. Das Team Wohlen 1 mit Ciprian Tantu, Erich-Andreas Bürgisser und Graziano Musaro zeigte einen guten Auftritt. Aufgrund kleiner Details reichte es nicht zu einer besseren Platzierung. Sie beendeten die Meisterschaft auf dem 6. Platz. Das Team Wohlen 2 mit Hannes Bigler, Reto Trottmann und Markus Meier konnte im Finallauf mit der Konkurrenz nicht ganz mithalten. Dieses Trio klassierte sich auf dem 8. Rang.

Beim «Nachwuchs Damen» überzeugte Yvonne Schwenkfelder mit gut gelaufenen Katas und qualifizierte sich problemlos für den Finaldurchgang. Dort verpasste sie das Podest sehr knapp, obwohl sie eine Kata mit viel Spirit und Kraft zeigen konnte. Am Ende belegte sie Rang 4.

In der Kategorie «Nachwuchs Herren» traten mit Roger Zollinger und Ruben Lüthy zwei Newcomer zu ihren ersten nationalen Wettkämpfen an. Beide hielten gut mit und zeigten eine ansprechende Leistung. Zusammen mit Sandro Kuster, der bereits mehrfach an dieser Art von Turnier teilgenommen hat, qualifizierten sie sich für den Finaldurchgang. Kuster gelang dort ein ausgezeichneter Lauf, der ihm den 3. Platz einbrachte. Zollinger wurde Siebter und Lüthy Achter.

Im «Nachwuchs Team» traten Yvonne Schwenkfelder, Ruben Lüthy und Roger Zollinger erstmals gemeinsam an. Sie zeigten in allen Durchgängen konstante Leistungen, verpassten aber knapp einen Podestplatz und landeten auf dem 4. Rang.

Bei den «Junioren Mädchen» steigerte sich Sophie Bacher von Durchgang zu Durchgang und erreichte im Final den 5. Platz. Lena Jankovic führte im ersten Durchgang das Feld an. Auch anschliessend zeigte sie in jeder Runde eine konstante Leistung mit viel Kraft und Dynamik. So qualifizierte sie sich souverän für den Finaldurchgang. Dort verpasste sie das Podest um lediglich 0,1 Punkte und holte den 4. Platz. Beide Athletinnen zeigten in einem grossen Teilnehmerfeld sehr gute Leistungen.

In der Kategorie «Junioren Knaben» gelang es Nils Hoffmann, sich mit einer soliden Leistung für den Finaldurchgang zu qualifizieren. Dort konnte er sich gegen die starke Konkurrenz nicht durchsetzen und belegte den 8. Rang.

Den Abschluss bildete die Kategorie «Junioren Team» mit Lena Jankovic, Sophie Bacher und Nils Hoffmann. Bereits im ersten Durchgang setzten sie sich mit einer synchron und kraftvoll gelaufenen Kata an die Spitze des Feldes. Im zweiten Durchgang bestätigten sie ihre Führung. Im Final zeigten sie ihre beste Kata und überzeugten die fünf Schiedsrichter. Das Trio erhielt hervorragende Noten und sicherte sich damit verdient den Schweizermeistertitel.