Pilatus-Cup 2026

KCW am Pilatus-Cup

Der Pilatus-Cup zählt zu den etablierten Turnieren im Kyokushinkai Karate und findet jährlich in Kriens statt. Karatekas aus verschiedenen Ländern treten hier in der Disziplin Kata und im Vollkontakt-Kumite gegeneinander an. Das Turnier ist bekannt für sein hohes Niveau und seine intensive Wettkampfatmosphäre, die sowohl Nachwuchstalenten als auch erfahrenen Wettkämpferinnen und Wettkämpfern eine anspruchsvolle Plattform bietet.

Am diesjährigen Turnier waren 100 Athletinnen und Athleten für die Kata-Wettkämpfe und 82 in den verschiedenen Kumite Kategorien registriert. Auch 5 Mitglieder des Karate-Clubs Wohlen reisten in die Innerschweiz.

Im Kata traten Nila Ismajli und Maya Banceanu in einer stark besetzten Kategorie an. Die beiden zeigten im ersten Durchgang sehr gute Leistungen und etablierten sich damit in der ersten Hälfte der Rangliste. Im 2. Durchgang konnten sie ihre Leistung noch steigern. Insbesondere Nila zeigte einen sehr starken Lauf und eroberte sich den ausgezeichneten 1. Rang. Maya platzierte sich mit ihrem 3. Platz ebenfalls auf dem Podest.

Nils Hoffmann zeigte solide Kata-Leistungen und belegte in einem starken Feld den 7. Platz.

Am Nachmittag traten 4 Karatekas des KCW in ihren Kategorien zu den Vollkontakt-Wettkämpfen an.

Nila Ismajli musste gegen eine viel höher gradierte Kämpferin antreten. Dank ihrer guten technischen Fähigkeiten dominierte sie ihre Gegnerin jedoch klar und konnte mit zwei Jodan Mawashi Geris an den Kopf ihrer Kontrahentin den Kampf vorzeitig beenden. Sie gewann denn auch diese Kategorie verdient.

Nils Hoffmann traf in seiner Kategorie ebenfalls auf starke Gegner. Gleich in seinem ersten Kampf musste er gegen den späteren Sieger antreten. Er verlor diesen unglücklich durch Schiedsrichter-Entscheid. Den nächsten Kampf dominierte er aber klar. Er zermürbte seinen Gegner dank harter Treffer und beendete den Kampf vorzeitig mit Ippon. Nils belegte in seiner Kategorie den verdienten 2. Platz.

Sophie Bacher traf auf eine sehr starke und ältere Gegnerin aus der Romandie. Sie zeigte eine kämpferische Leistung, wurde aber mehrmals hart getroffen und verlor den Kampf mit Ippon. Trotzdem durfte sie am Turnierende den Pokal für den 2. Platz entgegennehmen.

Miro Farni willigte in seinem ersten internationalen Turnier ein, in einer höheren Kategorie anzutreten. Er traf dort auf einen fast 10kg schwereren Gegner, der auch deutlich höher gradiert war. Leider wurde er bereits nach wenigen Sekunden Kampfzeit von einem verbotenen Faustschlag an den Hals getroffen. Er entschied sich aber nach einem kurzen Unterbruch den Kampf weiterzuführen und zeigte in der Folge einen sehr starken Auftritt in welchem er seinem Gegner Paroli bot. Den unglücklichen ersten Treffer konnte er aber nicht mehr ganz wegstecken und verlor schliesslich mit Ippon. Am Ende durfte er aber den Pokal für den 2. Rang entgegennehmen.

Mit 2 Siegen und insgesamt 6 Podestplätzen darf sich die Bilanz des Karate-Club Wohlen an diesem stark besetzten, internationalen Turnier sehen lassen.

 

47. Kolibri-Cup

13 Wohler Medaillen

Der Karate-Club Wohlen war Gastgeber des 47. Kolibri-Cups. Rund 70 junge Karatekas traten in 21 Kategorien an. Es galt sowohl in der Kategorie Kata wie auch im Kumite sein Bestes zu geben. Der Karate-Club Wohlen war als Gastgeber mit 15 Teilnehmern vertreten. Bei der grossen Anzahl an Startern wurden den gesamten Tag über auf zwei Tatamis Katas gelaufen und anschliessend gekämpft. In der Kategorie «Kyokushinkai Knaben, bis 10 Jahre, Mittel» kam es gleich zu einem Wohler Duell. Fabrice Waldesbühl und Tjorben Nussbaumer starteten in dieser Kategorie. Während Nussbaumer nach zwei Katas etwas besser dastand, konnte Waldesbühl im Kumite den Sieg holen und damit insgesamt die Kategorie gewinnen. Nussbaumer durfte sich über den guten 2. Rang freuen. Den 2.Platz gab es auch für Noar Hajdaraj in der Kategorie «Kyokushinkai Knaben, bis 10 Jahre, Schwer». Bei den «Kyokushinkai Knaben, 10 + 11 Jahre, Leicht» konnte sich Finn Schwenkfelder gegen drei Gegner durchsetzen. Nach zwei Kata-Läufen noch auf Rang 2 klassiert, gewann er im Kumite alle drei Kämpfe und holte sich souverän den Kategoriensieg. Fast identisch war der Turnierverlauf von Nila Ismajli bei den «Kyokushinkai Mädchen, 10 + 11 Jahre, Leicht». Auch sie zeigte zwei starke Kata-Durchgänge, die ihr den 2. Zwischenrang einbrachten. Mit gleich vier gewonnenen Kämpfen holte auch sie den Sieg in ihrer Kategorie. Maya Banceanu startete bei den «Kyokushinkai Mädchen, 10 + 11 Jahre, Schwer». Mit guten Katas sowie einem Sieg und einer Niederlage bei den Kämpfen gab es für sie am Ende ebenfalls einen Podestplatz. Sie landete auf Rang 2.

In der Kategorie der «Kyokushinkai Knaben, 12 + 13 Jahre, Leicht», starteten mit Nils Hoffmann, Fritz Thomae und Bernardo Costa Monteiro gleich drei Wohler. Hoffmann, der erfahrenste der drei, wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Sowohl bei den Katas als auch in seinen drei Kämpfen gab er sich keine Blösse und gewann die Kategorie. Thomae zeigte zwei solide Katas, konnte sich aber in der Zwischenwertung noch auf keinem Podestplatz klassieren. Im Kumite konnte er den Rückstand aufholen. Abgesehen vom Direktduell gegen Hoffmann ging er immer als Sieger vom Tatami und belohnte sich dafür mit dem 2. Platz. Costa Monteiro schrammte trotz guter Leistungen mit dem 4. Rang knapp am Podest vorbei.  Silas Arnold musste etwas enttäuscht zur Kenntnis nehmen, dass es für ihn durch krankeitsbedingte Abwesenheit in der Kategorie «Kyokushinkai Knaben, 12 + 13 Jahre, Schwer», keine Gegner im Kumite gab. Er bestritt allerdings seine Kata-Läufe, zeigte dabei zwei gute Katas und konnte sich so den Pokal verdienen. Lena Jankovic gewann souverän die Kategorie «Kyokushinkai Mädchen, 12 + 13 Jahre, Schwer». Sophie Bacher konnte in der Kategorie «Kyokushinkai Mädchen, 14 + 15 Jahre, Leicht» mit zwei starken Kata-Läufen überzeugen. Im Kumite konnte sie drei ihrer vier Kämpfe gewinnen. Im vierten musste sie trotz guter Leistung einen Wirkungstreffer ihrer Gegnerin hinnehmen. Sie gab alles, um den Rückstand noch aufzuholen. Die Niederlage konnte sie aber nicht mehr abwenden. Das bedeutete für sie dennoch den guten 2. Rang. In der gleichen Kategorie startete auch Nazma Mohamed Issadeen. In den Katas konnte sie durchaus überzeugen. In ihren Kämpfen musste sie gegenüber den erfahreneren Gegnerinnen noch etwas Lehrgeld zahlen, weshalb sie am Ende auf dem 5. Platz landete. Bei den «Kyokushinkai Knaben, 14 + 15 Jahre, Mittel» führte Jari Britschgi nach den beiden Kata-Läufen die Rangliste an. Da er anschliessend alle Kämpfe gewinnen konnte, gab es auch für ihn einen Kategoriensieg. In der Kategorie der «Kyokushinkai Knaben, 14 + 15 Jahre, Schwer» musste Miro Fahrni auch noch etwas Lehrgeld zahlen, konnte aber das Turnier dennoch mit dem 3. Rang und Bronze abschliessen.

Mit 13 Medaillen bei 15 Teilnehmern ist die Ausbeute der Wohler Junioren sehr stark. Sechs Kategorien konnten von den Karatekas des Gastgeberclubs gewonnen werden. Neben dem sportlichen Teil war auch die Organisation des Turniers ein grosser Erfolg für den Karate-Club Wohlen. Zahlreiche Helferinnen und Helfer sorgten für einen reibungslosen Ablauf. Da der Wettkampf am Samichlaus-Tag stattfand, erhielt jeder Karateka im Anschluss an das Turnier noch einen Grittibänz, was für zusätzliche Freude sorgen konnte.

OSU

Kata SM 2025 in Oftringen

Kata-SM zum Oftringer Jubiläum

Der Karate-Club Oftringen feierte sein 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass führten die Verantwortlichen nach 30 Jahren wieder ein Karate-Turnier durch. Nach Turnierschluss konnte der Karate-Club Wohlen den Oftringern beim Apéro ein Geschenk zum Jubiläum überreichen.

Am Wettkampf selbst startete Wohlen mit 13 Athleten. Die Hoffnungen auf Erfolge ruhten vor allem in den Kategorien «Nachwuchs» und «Junioren». In der Kategorie «Elite Männer» starteten der amtierende Kata-Weltmeister sowie der Vize-Weltmeister. Dort gab es für die Wohler Karatekas wenig Hoffnung auf Podestplätze. Trotzdem stellten sich in dieser Kategorie fünf Wohler der starken Konkurrenz. Alle schafften mit einer gelungenen Pflichtkata den Sprung in die zweite Runde. Das Ziel, in den Finaldurchgang zu kommen, erreichte einzig Senpai Ciprian Tantu. Er durfte sich über den 8. Schlussrang freuen. Die Plätze 10 bis 13 gingen in dieser Reihenfolge an Reto Trottmann, Markus Meier, Senpai Erich-Andreas Bürgisser und Graziano Musaro.

In der Kategorie «Elite Team» war Wohlen zweifach vertreten. Beide Teams qualifizierten sich für den Finaldurchgang. Das Team Wohlen 1 mit Ciprian Tantu, Erich-Andreas Bürgisser und Graziano Musaro zeigte einen guten Auftritt. Aufgrund kleiner Details reichte es nicht zu einer besseren Platzierung. Sie beendeten die Meisterschaft auf dem 6. Platz. Das Team Wohlen 2 mit Hannes Bigler, Reto Trottmann und Markus Meier konnte im Finallauf mit der Konkurrenz nicht ganz mithalten. Dieses Trio klassierte sich auf dem 8. Rang.

Beim «Nachwuchs Damen» überzeugte Yvonne Schwenkfelder mit gut gelaufenen Katas und qualifizierte sich problemlos für den Finaldurchgang. Dort verpasste sie das Podest sehr knapp, obwohl sie eine Kata mit viel Spirit und Kraft zeigen konnte. Am Ende belegte sie Rang 4.

In der Kategorie «Nachwuchs Herren» traten mit Roger Zollinger und Ruben Lüthy zwei Newcomer zu ihren ersten nationalen Wettkämpfen an. Beide hielten gut mit und zeigten eine ansprechende Leistung. Zusammen mit Sandro Kuster, der bereits mehrfach an dieser Art von Turnier teilgenommen hat, qualifizierten sie sich für den Finaldurchgang. Kuster gelang dort ein ausgezeichneter Lauf, der ihm den 3. Platz einbrachte. Zollinger wurde Siebter und Lüthy Achter.

Im «Nachwuchs Team» traten Yvonne Schwenkfelder, Ruben Lüthy und Roger Zollinger erstmals gemeinsam an. Sie zeigten in allen Durchgängen konstante Leistungen, verpassten aber knapp einen Podestplatz und landeten auf dem 4. Rang.

Bei den «Junioren Mädchen» steigerte sich Sophie Bacher von Durchgang zu Durchgang und erreichte im Final den 5. Platz. Lena Jankovic führte im ersten Durchgang das Feld an. Auch anschliessend zeigte sie in jeder Runde eine konstante Leistung mit viel Kraft und Dynamik. So qualifizierte sie sich souverän für den Finaldurchgang. Dort verpasste sie das Podest um lediglich 0,1 Punkte und holte den 4. Platz. Beide Athletinnen zeigten in einem grossen Teilnehmerfeld sehr gute Leistungen.

In der Kategorie «Junioren Knaben» gelang es Nils Hoffmann, sich mit einer soliden Leistung für den Finaldurchgang zu qualifizieren. Dort konnte er sich gegen die starke Konkurrenz nicht durchsetzen und belegte den 8. Rang.

Den Abschluss bildete die Kategorie «Junioren Team» mit Lena Jankovic, Sophie Bacher und Nils Hoffmann. Bereits im ersten Durchgang setzten sie sich mit einer synchron und kraftvoll gelaufenen Kata an die Spitze des Feldes. Im zweiten Durchgang bestätigten sie ihre Führung. Im Final zeigten sie ihre beste Kata und überzeugten die fünf Schiedsrichter. Das Trio erhielt hervorragende Noten und sicherte sich damit verdient den Schweizermeistertitel.

Austrian K.O. Cup

3. Rang am «Austrian K.O. Cup» für Gioele Musarò

Aufgrund seiner guten nationalen kämpferischen Leistungen in den letzten Monaten konnte sich Gioele Musarò im Nationalteam des Karate-Verbandes IFK einen Startpatz zur Teilnahme am 2. Austrian K.O. Cup in Tulln an der Donau bei Wien sichern. Beim diesem international ausgeschriebenen Turnier, bei dem eine stattliche Teilnehmerzahl von 284 Karatekas eingeschrieben waren, vermochten die 11 startenden Karatekas des Schweizer Nationalteams durchwegs für Aufsehen sorgen. Aus Wohler Sicht konnte man gespannt sein, wie Musaro’s erster Auftritt auf internationaler Ebene gelingen wird. Mit der Unterstützung des lautstarken Schweizerteams im Rücken und den mitgereisten Fans startete er mit Überzeugung und gutem Kampfgeist in seine Kämpfe der Kategorie +80 Kilogramm. Mit harten Schlagtechniken sowie seinen schnellen und präzisen Beintechniken setzte er seine Gegner unter Dauerdruck und vermochte ihnen durchwegs Paroli bieten. Den Finaleinzug blieb dem Wohler Karateka knapp verwehrt, da sein ungarischer Kontrahent nur wenige Sekunden vor Schluss im entscheidenden Verlängerungskampf mit einer guten Beinkombination einen halben Punkt erzielte und somit den Kampf gewann. Mit seinem beherzten Auftritt konnte Musarò mit dem dritten Podestrang einen ersten internationalen Erfolg feiern und lässt mit dieser Leistung für viel positive Hoffnung sorgen.

11. Karate-Cup Wohlen vom 26. September 2025

11. Karate-Cup Wohlen mit neuem Gesicht

Am Freitagabend, dem 26. September 2025, trafen sich 33 Karateka im Dojo Wohlen. Dort wollten sie beim clubinternen «Wohler-Cup» ihre Kampfkünste unter Beweis stellen. Mit dem neuen Namen «Karate-Cup Wohlen» erhielt das Turnier ein neues Gesicht. Denn komplett «intern» ist der Wettkampf schon länger nicht mehr. Zum ersten Mal nahmen Karatekas aus gleich drei Dojos teil. Neben dem Karate-Club Wohlen startete wie im Vorjahr auch der benachbarte Karate-Club Anglikon. Auch die Wettinger Kampfsportler kehrten nach einer Pause zurück und nahmen erneut teil.
In neun Kategorien traten Junioren im Alter von 8 bis 15 Jahren im Kyokushinkai-Stil gegeneinander an und lieferten sich packende Duelle. Für viele von ihnen war es die erste Erfahrung im Vollkontakt. Trotzdem zeigten sie grossen Einsatz und kämpften ehrgeizig um die begehrten Podestplätze. Daneben wurde auch in einer Kategorie für Erwachsene im Leichtkontakt-System gekämpft. Mit präzisen Techniken und vollem Einsatz schenkten sich die Trainingskollegen nichts.

Nach 44 Kämpfen und rund drei Stunden Turnierdauer endete das 11. «interne» Turnier, das zum ersten Mal als «Karate-Cup Wohlen» ausgetragen wurde. Es fand seinen Abschluss mit einer stimmungsvollen Siegerehrung und strahlenden Teilnehmern.

Herzlichen Glückwunsch an alle Karatekas zu ihren grossartigen Leistungen. Ein grosses Dankeschön geht an alle Helfer und Schiedsrichter.

OSU

Kohai Josip

 

Trimmiser Cup 2025

Trimmiser Cup 2025

Mit drei Karatekas und zwei Coaches war der Karate-Club Wohlen am Trimmiser-Cup vertreten. Über 400 Kämpfer starteten am internationalen Turnier. Die Kategorien wurden so unterteilt, dass es jeweils verschiedene Klassen für Anfänger und Fortgeschrittene gab. So wurde die Wettkampferfahrung jedes einzelnen Teilnehmers berücksichtigt.

Lena Jankovic durfte im Kumite in der Kategorie «Mädchen 6-17 Jahre» in der Gewichtsklasse von 51 bis 55 kg antreten. Vier Kämpfe standen ihr in der gut besetzten Kategorie bevor. Sie meisterte alle mit Bravour und gewann jeden einzelnen. Damit holte sie sich auch den Turniersieg.

Islami verpasst Podest nur knapp

Kashmir Islami konnte die letzten beiden Jahre den Turniersieg in Trimmis feiern. Diesmal startete er bei den «Elite Herren 22-39 Jahre» von 61 bis 70 kg. Da wegen der Teilnehmerzahl diverse Kategorien zusammengelegt wurden, wurde er in diese Gewichtsklasse eingeteilt, obwohl er deutlich leichter ist. Wie Jankovic hatte auch er vier Gegner, die zwischen ihm und einem Podestplatz standen. Islami war allerdings leichter als all seine Kontrahenten. Nachdem er den ersten Kampf verloren hat, konnte er im zweiten Duell einen fast 10 kg schwereren Karateka besiegen. In den nächsten beiden Kämpfen musste er wieder mit einer Niederlage vom Tatami gehen. In der Endabrechnung schrammte er mit dem 4. Rang knapp am Podest vorbei.

Ciprian Tantu und Graziano Musaro betreuten die Wohler Kämpfer als Coaches. Grazianos Sohn Gioele war der dritte Wohler Teilnehmer im Feld. Er startete in der Kategorie «Elite Herren 22-39 Jahre» in der Gewichtsklasse 81+ kg. Dort war er der jüngste und leichteste Karateka. Er startete dennoch sehr souverän ins Turnier und gewann den ersten Kampf durch einen «Ippon». Auch in seinem zweiten Kampf holte er sich den Sieg. Obwohl im «Round Robin»-Modus gekämpft wurde, kam Musaros dritter Kampf einem Final gleich. Sein Gegner hatte ebenso wie das Mitglied des KCW zwei Siege geholt. Es war klar, dass derjenige, der dieses Duell gewinnt, auch den Turniersieg mitnehmen kann. In einem ausgeglichenen Kampf musste sich Musaro knapp durch Schiedsrichterentscheidung geschlagen geben. Er durfte sich dennoch über die Silbermedaille freuen und über den zweiten Podestplatz für Wohlen an diesem Turnier.