Kata SM 2025 in Oftringen

Kata-SM zum Oftringer Jubiläum

Der Karate-Club Oftringen feierte sein 50-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass führten die Verantwortlichen nach 30 Jahren wieder ein Karate-Turnier durch. Nach Turnierschluss konnte der Karate-Club Wohlen den Oftringern beim Apéro ein Geschenk zum Jubiläum überreichen.

Am Wettkampf selbst startete Wohlen mit 13 Athleten. Die Hoffnungen auf Erfolge ruhten vor allem in den Kategorien «Nachwuchs» und «Junioren». In der Kategorie «Elite Männer» starteten der amtierende Kata-Weltmeister sowie der Vize-Weltmeister. Dort gab es für die Wohler Karatekas wenig Hoffnung auf Podestplätze. Trotzdem stellten sich in dieser Kategorie fünf Wohler der starken Konkurrenz. Alle schafften mit einer gelungenen Pflichtkata den Sprung in die zweite Runde. Das Ziel, in den Finaldurchgang zu kommen, erreichte einzig Senpai Ciprian Tantu. Er durfte sich über den 8. Schlussrang freuen. Die Plätze 10 bis 13 gingen in dieser Reihenfolge an Reto Trottmann, Markus Meier, Senpai Erich-Andreas Bürgisser und Graziano Musaro.

In der Kategorie «Elite Team» war Wohlen zweifach vertreten. Beide Teams qualifizierten sich für den Finaldurchgang. Das Team Wohlen 1 mit Ciprian Tantu, Erich-Andreas Bürgisser und Graziano Musaro zeigte einen guten Auftritt. Aufgrund kleiner Details reichte es nicht zu einer besseren Platzierung. Sie beendeten die Meisterschaft auf dem 6. Platz. Das Team Wohlen 2 mit Hannes Bigler, Reto Trottmann und Markus Meier konnte im Finallauf mit der Konkurrenz nicht ganz mithalten. Dieses Trio klassierte sich auf dem 8. Rang.

Beim «Nachwuchs Damen» überzeugte Yvonne Schwenkfelder mit gut gelaufenen Katas und qualifizierte sich problemlos für den Finaldurchgang. Dort verpasste sie das Podest sehr knapp, obwohl sie eine Kata mit viel Spirit und Kraft zeigen konnte. Am Ende belegte sie Rang 4.

In der Kategorie «Nachwuchs Herren» traten mit Roger Zollinger und Ruben Lüthy zwei Newcomer zu ihren ersten nationalen Wettkämpfen an. Beide hielten gut mit und zeigten eine ansprechende Leistung. Zusammen mit Sandro Kuster, der bereits mehrfach an dieser Art von Turnier teilgenommen hat, qualifizierten sie sich für den Finaldurchgang. Kuster gelang dort ein ausgezeichneter Lauf, der ihm den 3. Platz einbrachte. Zollinger wurde Siebter und Lüthy Achter.

Im «Nachwuchs Team» traten Yvonne Schwenkfelder, Ruben Lüthy und Roger Zollinger erstmals gemeinsam an. Sie zeigten in allen Durchgängen konstante Leistungen, verpassten aber knapp einen Podestplatz und landeten auf dem 4. Rang.

Bei den «Junioren Mädchen» steigerte sich Sophie Bacher von Durchgang zu Durchgang und erreichte im Final den 5. Platz. Lena Jankovic führte im ersten Durchgang das Feld an. Auch anschliessend zeigte sie in jeder Runde eine konstante Leistung mit viel Kraft und Dynamik. So qualifizierte sie sich souverän für den Finaldurchgang. Dort verpasste sie das Podest um lediglich 0,1 Punkte und holte den 4. Platz. Beide Athletinnen zeigten in einem grossen Teilnehmerfeld sehr gute Leistungen.

In der Kategorie «Junioren Knaben» gelang es Nils Hoffmann, sich mit einer soliden Leistung für den Finaldurchgang zu qualifizieren. Dort konnte er sich gegen die starke Konkurrenz nicht durchsetzen und belegte den 8. Rang.

Den Abschluss bildete die Kategorie «Junioren Team» mit Lena Jankovic, Sophie Bacher und Nils Hoffmann. Bereits im ersten Durchgang setzten sie sich mit einer synchron und kraftvoll gelaufenen Kata an die Spitze des Feldes. Im zweiten Durchgang bestätigten sie ihre Führung. Im Final zeigten sie ihre beste Kata und überzeugten die fünf Schiedsrichter. Das Trio erhielt hervorragende Noten und sicherte sich damit verdient den Schweizermeistertitel.

Austrian K.O. Cup

3. Rang am «Austrian K.O. Cup» für Gioele Musarò

Aufgrund seiner guten nationalen kämpferischen Leistungen in den letzten Monaten konnte sich Gioele Musarò im Nationalteam des Karate-Verbandes IFK einen Startpatz zur Teilnahme am 2. Austrian K.O. Cup in Tulln an der Donau bei Wien sichern. Beim diesem international ausgeschriebenen Turnier, bei dem eine stattliche Teilnehmerzahl von 284 Karatekas eingeschrieben waren, vermochten die 11 startenden Karatekas des Schweizer Nationalteams durchwegs für Aufsehen sorgen. Aus Wohler Sicht konnte man gespannt sein, wie Musaro’s erster Auftritt auf internationaler Ebene gelingen wird. Mit der Unterstützung des lautstarken Schweizerteams im Rücken und den mitgereisten Fans startete er mit Überzeugung und gutem Kampfgeist in seine Kämpfe der Kategorie +80 Kilogramm. Mit harten Schlagtechniken sowie seinen schnellen und präzisen Beintechniken setzte er seine Gegner unter Dauerdruck und vermochte ihnen durchwegs Paroli bieten. Den Finaleinzug blieb dem Wohler Karateka knapp verwehrt, da sein ungarischer Kontrahent nur wenige Sekunden vor Schluss im entscheidenden Verlängerungskampf mit einer guten Beinkombination einen halben Punkt erzielte und somit den Kampf gewann. Mit seinem beherzten Auftritt konnte Musarò mit dem dritten Podestrang einen ersten internationalen Erfolg feiern und lässt mit dieser Leistung für viel positive Hoffnung sorgen.

11. Karate-Cup Wohlen vom 26. September 2025

11. Karate-Cup Wohlen mit neuem Gesicht

Am Freitagabend, dem 26. September 2025, trafen sich 33 Karateka im Dojo Wohlen. Dort wollten sie beim clubinternen «Wohler-Cup» ihre Kampfkünste unter Beweis stellen. Mit dem neuen Namen «Karate-Cup Wohlen» erhielt das Turnier ein neues Gesicht. Denn komplett «intern» ist der Wettkampf schon länger nicht mehr. Zum ersten Mal nahmen Karatekas aus gleich drei Dojos teil. Neben dem Karate-Club Wohlen startete wie im Vorjahr auch der benachbarte Karate-Club Anglikon. Auch die Wettinger Kampfsportler kehrten nach einer Pause zurück und nahmen erneut teil.
In neun Kategorien traten Junioren im Alter von 8 bis 15 Jahren im Kyokushinkai-Stil gegeneinander an und lieferten sich packende Duelle. Für viele von ihnen war es die erste Erfahrung im Vollkontakt. Trotzdem zeigten sie grossen Einsatz und kämpften ehrgeizig um die begehrten Podestplätze. Daneben wurde auch in einer Kategorie für Erwachsene im Leichtkontakt-System gekämpft. Mit präzisen Techniken und vollem Einsatz schenkten sich die Trainingskollegen nichts.

Nach 44 Kämpfen und rund drei Stunden Turnierdauer endete das 11. «interne» Turnier, das zum ersten Mal als «Karate-Cup Wohlen» ausgetragen wurde. Es fand seinen Abschluss mit einer stimmungsvollen Siegerehrung und strahlenden Teilnehmern.

Herzlichen Glückwunsch an alle Karatekas zu ihren grossartigen Leistungen. Ein grosses Dankeschön geht an alle Helfer und Schiedsrichter.

OSU

Kohai Josip

 

Trimmiser Cup 2025

Trimmiser Cup 2025

Mit drei Karatekas und zwei Coaches war der Karate-Club Wohlen am Trimmiser-Cup vertreten. Über 400 Kämpfer starteten am internationalen Turnier. Die Kategorien wurden so unterteilt, dass es jeweils verschiedene Klassen für Anfänger und Fortgeschrittene gab. So wurde die Wettkampferfahrung jedes einzelnen Teilnehmers berücksichtigt.

Lena Jankovic durfte im Kumite in der Kategorie «Mädchen 6-17 Jahre» in der Gewichtsklasse von 51 bis 55 kg antreten. Vier Kämpfe standen ihr in der gut besetzten Kategorie bevor. Sie meisterte alle mit Bravour und gewann jeden einzelnen. Damit holte sie sich auch den Turniersieg.

Islami verpasst Podest nur knapp

Kashmir Islami konnte die letzten beiden Jahre den Turniersieg in Trimmis feiern. Diesmal startete er bei den «Elite Herren 22-39 Jahre» von 61 bis 70 kg. Da wegen der Teilnehmerzahl diverse Kategorien zusammengelegt wurden, wurde er in diese Gewichtsklasse eingeteilt, obwohl er deutlich leichter ist. Wie Jankovic hatte auch er vier Gegner, die zwischen ihm und einem Podestplatz standen. Islami war allerdings leichter als all seine Kontrahenten. Nachdem er den ersten Kampf verloren hat, konnte er im zweiten Duell einen fast 10 kg schwereren Karateka besiegen. In den nächsten beiden Kämpfen musste er wieder mit einer Niederlage vom Tatami gehen. In der Endabrechnung schrammte er mit dem 4. Rang knapp am Podest vorbei.

Ciprian Tantu und Graziano Musaro betreuten die Wohler Kämpfer als Coaches. Grazianos Sohn Gioele war der dritte Wohler Teilnehmer im Feld. Er startete in der Kategorie «Elite Herren 22-39 Jahre» in der Gewichtsklasse 81+ kg. Dort war er der jüngste und leichteste Karateka. Er startete dennoch sehr souverän ins Turnier und gewann den ersten Kampf durch einen «Ippon». Auch in seinem zweiten Kampf holte er sich den Sieg. Obwohl im «Round Robin»-Modus gekämpft wurde, kam Musaros dritter Kampf einem Final gleich. Sein Gegner hatte ebenso wie das Mitglied des KCW zwei Siege geholt. Es war klar, dass derjenige, der dieses Duell gewinnt, auch den Turniersieg mitnehmen kann. In einem ausgeglichenen Kampf musste sich Musaro knapp durch Schiedsrichterentscheidung geschlagen geben. Er durfte sich dennoch über die Silbermedaille freuen und über den zweiten Podestplatz für Wohlen an diesem Turnier.

3. SEISHIN KARATE CUP

3. Seishin Cup in Seuzach

Starke Wohler-Teamleistung am 3. Seishin-Karate-Cup

Die Teilnahme am «Seishin-Karate-Cup» bescherte auch in diesem Jahr den Wohler Karatekas erfreuliche Erfolge, konnten doch mit den elf gestarteten Budosportler insgesamt zwei Siege und vier weitere Podestränge erkämpft werden.

Infolge mehrere Turnierveranstaltungen am selben Datum verzeichnete der, in Seuzach durchgeführte 3. Seishin-Karate-Cup in diesem Jahr eine wesentlich geringere Teilnehmerzahl als in den Vorjahren. Doch mit den über hundert motivierten Karatekas, die in diverser Alterskategorien, Gurtstufen und Körpergrössen eingeteilt waren, wurde in der warmen Turnierhalle den zahlreichen Zuschauern trotzdem ein interessanter und spannender Wettkampftag geboten. «Seishin» ist Japanisch und bedeutet «Spirit» oder «Kampfgeist» und genau dieser Geist war von Anfang an bei den 11 gestarteten Wohler Karatekas wie auch bei allen anderen startenden Kyokushinkai-Karatekas zu spüren. In den Kategorien bis 14 Jahren wurde strikte ohne Kontakt gekämpft und über 14 Jahren im kontrollierten Semi-Kontakt, wo nebst leichtem Körperkontakt vor allem auch die präzisen und schnellen Techniken gefordert waren.

Gold für Costa und Jablonska

In fünf verschiedenen Non-Contact-Kategorien teilten sich neun Wohler-Karate-Junioren unter 14 Jahren auf. Als erster und kleinster Wohler stieg Bernardo Costa Monteiro in der Kategorie «Piccolo 2» ins Wettkampfgeschehen ein. Trotz anfänglicher kämpferischer Zurückhaltung vermochte er sich stetig zu steigern und reihte in der Folge Sieg an Sieg womit ihm der Finaleinzug nicht zu nehmen war. Überzeugt und motiviert ging er auch diesen Kampf an und dominierte seinen Gegner in allen Belangen, womit er den goldenen Podestrang feiern durfte. Ganz anders lief es Noar Hajdaraj, der als Newcomer an diesem Turnier in der Kategorie «Medium 1» startete. Mit spürbar zu viel Respekt agierte er in seinen Kämpfen, womit er all seinen Gegnern nach den Kämpfen den Vortritt geben musste. Die errungene Turniererfahrung brachte ihm aber trotz allem einen Erfolg ein. Mit Nila Ismajli und Nico Stampfli starteten zwei Wohler Karatekas in der Kategorie «Medium 2». Die beiden Vorjahres-Podest -Platzierten starteten nicht wie erwünscht und verloren ihren ersten Kampf, womit sie sich in der Folge durch die Hoffnungsrunde kämpfen mussten. Dort gelangen ihnen einige Siege und trafen in einem Direktduell aufeinander, welches Stampfli knapp für sich entscheiden konnte. Der gute kämpferische Spirit in den nachfolgenden Kämpfen verhalf Stampfli doch noch zum Finaleinzug, wo er sich aber geschlagen geben musste. Stampfli verteidigte somit den silbernen Poststrang aus dem Vorjahr mit Erfolg und Ismajli klassierte sich auf dem guten fünften Schlussrang.

Während dem sich in Kategorie «Grande 1» Weronika Jablonska und Silas Arnold ihrer Konkurrenz stellten, standen in der Kategorie «Grande 2» mit Maya Banceanu und Robin Tas zwei weitere Wohler in der gleichen Kategorie im Einsatz. Von einem super gelungenen Kampfeinsatz darf bei Jablonska gesprochen werden, denn mit ihrem Kampfgeist und ihren guten Arm- und Beintechniken dominierte sie über weite Strecken ihre Gegner und gewann einen Kampf nach dem anderen zur Freude der Wohler-Fans. Diesen erfolgreichen Lauf nahm sie auch gleich in den finalen Durchgang mit wo sie nach den zwei Minuten Kampfzeit als Siegerin dieser Kategorie gefeiert werden konnte. Arnold, der zum ersten Mal überhaupt an einem Turnier startete, vermochte ebenfalls zu überzeugen und platzierte sich zu Freude aller auf dem dritten Podestrang. Banceanu und Tas kamen in ihrer Kategorie leider nicht auf Touren. Tas, der die Umstellung vom gewohnten Vollkontakt-Karate zu dem Non-Contact Kämpfen an diesem Turnier nicht ganz meisterte, kassierte zu viele Strafpunkte infolge Kontaktschlägen am Gegner, die ihm trotz guter kämpferischer Leistung den Sieg kosteten und er dann lediglich als Achter klassiert wurde. Banceanu trat in ihren Kämpfen leider etwas zu verhalten auf und musste sich in der Schlussabrechnung mit dem 7. Rang begnügen.

Als routiniertester Kämpfer im Wohler Team galt Nils Hoffmann, der sich in der Kategorie «Grande 4» mit seiner Konkurrenz messen durfte. Ein einfacher Weg wurde es aber für ihn nicht, denn er musste gegen seine starken Gegner alle Register ziehen, die ihm dann in knappen Entscheidungen zu Siegen verhalfen und er in der Folge zum finalen Kampf antreten konnte. In diesem attraktiven Finalkampf vormochte er aber nicht, die für den Sieg notwendigen Punkte zu erzielen und verlor diesen knapp, womit er sich den Pokal des Zweitklassierten sichern durfte.

 

Bürgisser mit Silber

Nicht weniger spektakulär galten auch in diesem Jahr die abschliessenden Kämpfe der über 40-jährigen Karatekas im Semi-Kontakt, bei denen in der Kategorie «Men 3» mit Erich-Andreas Bürgisser und Roland Konrad auch zwei Wohler mitmischten. In der gut besetzen Kategorie war es auszurechnen, dass früher oder später das Direktduell zwischen den beiden Clubkollegen stattfinden würde und dies kam dann auch schon früher als gedacht. Nachdem sie sich in Vorkämpfen geschlagen geben mussten, begegneten sie sich bei hitzigen Hallentemperaturen in der Hoffnungsrunde, wo sie sich in einem fair aber hart geführten und schweisstreibenden Fight ihr Bestes gaben. Ein knappes Punkteplus verhalf Bürgisser in diesem Zweikampf zum Sieg, womit er im Rennen für einen möglichen Finaldurchgang blieb. Durch die weiteren Siege konnte er das Ziel für den Finaleinzug wahren und musste sich dem Vorjahressieger und Lokalmatador stellen. Trotz engagiertem Kampf reichten Bürgisser die Kräfte für einen Exploit und somit zu einer Überraschung nicht ganz und unterlag in einem interessanten Kampf seinem Gegner. Mit diesem zweiten Rang von Bürgisser und dem knapp verfehlten Podestrang von Konrad (4. Rang) durfte der Karate-Club Wohlen das sechste Edelmetall an diesem Turnier feiern.

 

46. Kolibri-Cup

Sieben Podestränge für Wohler Karate-Junioren

Zwei Kategoriensiege und fünf weitere Podest Klassierungen erkämpften sich die Karate-Junioren des Karate-Club Wohlen am Nachwuchsturnier in Felsberg.

Der Kolibri-Cup, der zum 46. Mal zur Austragung kam, stiess erneut bei vielen jungen Karate-Nachwuchssportler aus diversen Clubs und Schulen des Kyokushinkai Karate Verbandes IFK (International Federation of Karate) auf grosses Interesse. Dieser Cup, an dem Nachwuchskaratekas bis 17 Jahre teilnehmen können und jeweils zweimal im Jahr durchgeführt wird, kam im bündnerischen Felsberg zur Austragung. Die jungen Budo-Sportler, die sich um die höchste Summenzahl an Punkten aus den beiden Disziplin Kata (Formenlaufen) und dem Kumite (Kampf) buhlen, boten den zahlreichen Zuschauern einen spannungsvollen Wettkampftag. Während dem es beim Kata gilt, in zwei Durchgänge nach einer genau vorgeschriebenen Abfolge von Schritten und Techniken mit möglichst hohen Noten bewertet zu werden, müssen sich beim Kumite mit Körperkontakt die Karatekas mit entsprechender Schutzausrüstung direkt ihren Kontrahenten gegenüberstellen und versuchen, diesen mit sauberen und gezielten Techniken zu bezwingen. In beiden Disziplinen sind Kraft, Schnelligkeit, Koordination, Genauigkeit und Kondition gefordert, um möglichst viele Punkte zu erzielen.

Schwenkfelder mit Silber, Ismajli und Banceanu mit Bronze

10 Karatekas des Karate-Club Wohlen liessen sich in sieben verschiedenen Kategorien aufteilen. Als jüngster Karateka des Wohler-Teams an diesem Cup absolvierte Finn Schwenkfelder zwei beachtliche Kata-Durchgänge und setzte sich in der Kategorie Knaben 10 + 11 Jahre «leicht» im Zwischenklassement auf den 2. Rang. Trotz seiner sehr guten Kampfleistung und seinen Siegen vermochte er den Rückstand aus der Kata-Disziplin nicht mehr wett machen, womit er den verdienten Pokal des Zweitklassierten nach Hause nehmen durfte.  In der mittleren Kategorie der Knaben bis 11 Jahre klassierten sich Costa Monteiro Bernardo und Tsapsar Tenzin auf dem 4. respektive auf dem 5. Rang. Nila Ismajli und Maya Banceanu durften sich in der Kategorie Mädchen bis 11 Jahre ihrer Konkurrenz stellen. Ismajli, die sich nach den beiden technischen Kata -Durchgangen noch am Schluss des Klassements befand, steigerte sich im kämpferischen Bereich stetig und dominierte ihre höher gradierten Gegnerinnen auf weite Strecken und vormochte sich bei den Mädchen «leicht» noch den verdienten bronzenen Podestplatz zu sichern. Banceanu lief zwei souveräne Kata-Durchgänge doch im Kumite lief es ihr nicht wie gewünscht. Doch mit dem guten Punktepolster aus den Kata-Durchgängen durfte sie sich in der Schlussabrechnung noch über den 3. Rang bei den «schwereren» Mädchen freuen.

Zwei Siege und zwei weitere Edelmetallplatzierungen bei den 12-13jährigen

Mit Lena Jankovic bei den Mädchen und Nils Hoffmann sowie Robin Tas und Fritz Thomae bei den Knaben stiegen eher erfahrenere Kämpfer ins Wettkampfgeschehen ein. Bereits nach den Kata-Durchgängen waren sie allesamt auf Podestkurs und diese Ausgangslage konnten sie auch bei den nachfolgenden Kämpfen bestätigen. Die Wohler Teamleaderin Jankovic bestätigt in ihren Kämpfen ihre gute Verfassung und besiegte all ihre Gegnerinnen, womit sie verdient als Kategoriensiegerin bei den Mädchen auserkoren wurden. Bereits nach den ersten Kämpfen zeichnete sich die Ausgangslage so ab, dass sich die drei Wohler Hoffmann, Tas und Thomae die Podestränge unter sich ausmachen werden, da sie die weiteren Kontrahenten bereits früh punktemässig distanzieren konnten. So waren die Direktduelle der Wohler Karatekas massgebend, um zu entscheiden, welche Farbe ihr Podestplatz haben wird. In den Direktduellen schenkten sich die Wohler einander nichts und zeigten harte und faire Zweikämpfe. Hoffmann, der als routiniertester Karateka dieses Trios galt, spielte seine Erfahrenheit rundum aus und besiegte seine Clubkollegen deutlich, womit er verdient Gold gewinnen durfte. Tas klassierte sich vor Thomae auf dem Silber-Podestplatz, womit sich Thomae in der Folge über den 3. Rang freuen durfte.
In der Kategorie der 14- und 15jährigen Knaben vermochte sich Sascha Hoffmann nicht bis in die vorderen Ränge durchzusetzen und musste sich mit dem 5. Schlussrang begnügen. Diese guten Platzierungen lassen auf weitere Erfolge für die nächsten, bereits in Kürze stattfindenden Turniere hoffen.