48. Kolibri-Cup

7 Wohler Podestplätze

Die Karate-Junioren und -Juniorinnen des Karate-Club Wohlen erkämpften sich beim Nachwuchsturnier in Flims fünf Kategoriensiege. Zudem erreichten sie zwei weitere Podestplätze. Der Verein nahm mit acht Wettkämpfern, zwei Coaches und fünf Schiedsrichtern daran teil. Zahlreiche Fans, darunter Geschwister, Eltern und Grosseltern, reisten mit und unterstützten das Team.

Der Kolibri-Cup fand zum 48. Mal statt. Er zog erneut viele junge Karate-Nachwuchssportler aus verschiedenen Clubs und Schulen des Kyokushinkai Karate Verbandes IFK (International Federation of Karate) an. Nachwuchskaratekas bis 17 Jahre messen sich hier zweimal jährlich. Austragungsort war diesmal das bündnerische Flims. Die jungen Budo-Sportler kämpften in den Disziplinen Kata (Formenlauf) und Kumite (Kampf) um die höchste Punktzahl. Dabei boten sie den Zuschauern einen spannenden Wettkampftag. Im Kata bewerten die Kampfrichter zwei Durchgänge nach einer festgelegten Abfolge von Schritten und Techniken. Im Kumite treten die Karatekas mit Schutzausrüstung direkt gegeneinander an und versuchen, ihre Gegner mit präzisen Techniken zu besiegen. In beiden Disziplinen zählen Kraft, Schnelligkeit, Koordination, Genauigkeit und Kondition, um möglichst viele Punkte zu sammeln.

In der Kategorie «Kyokushinkai Knaben, bis 10 Jahre» kam es gleich zu einem Wohler Duell. Fabrice Waldesbühl und Noah Jost starteten in dieser Kategorie. Beide zeigten im Kata eine gute Leistung und konnten sich dadurch punktemässig leicht von der Konkurrenz absetzten. Waldesbühl konnte im Kumite den Sieg holen und damit insgesamt die Kategorie gewinnen. Jost durfte sich über den sehr guten 2. Rang freuen.

Finn Schwenkfelder startete in der Kategorie «Kyokushinkai Knaben, 10 und 11 Jahre». Nach den beiden Katas lag er leicht zurück. Doch als erfahrener Wettkämpfer drehte er im Kumite auf, holte den Sieg und gewann die Kategorie.

In der Kategorie «Kyokushinkai Mädchen, 10 und 11 Jahre» überzeugte Nila Ismajli mit zwei starken Kata-Läufen. Auch im Kumite zeigte sie eine Top-Leistung, gewann ihre Kämpfe und sicherte sich souverän den Sieg.

Mit Robin Tas, Fritz Thomae und Bernardo Costa Monteiro traten drei Wohler in der Kategorie «Kyokushinkai Knaben, 12 und 13 Jahre, leicht» an. Sie zeigten unterschiedliche Leistungen im Kata und schenkten sich anschliessend im Kumite nichts. Costa Monteiro überzeugte im Kata. Im Kumite hatte er trotz grossem Einsatz kein Glück und belegte am Ende Platz 5. Im direkten Duell setzte sich Tas gegen Thomae durch und feierte den Kategoriensieg. Thomae erreichte den 3. Rang.

Lena Jankovic, die erfahrenste Wohler Wettkämpferin, startete in der Kategorie «Kyokushinkai Mädchen, 14 + 15 Jahre». Sie überzeugte in beiden Kata-Läufen. Auch im Kumite zeigte sie eine starke Leistung. Damit gewann sie verdient ihre Kategorie.

4. SEISHIN KARATE CUP

KCW am SEISHIN KARATE CUP in Seuzach

Zum vierten Mal trat der Karate-Club Wohlen mit 16 Karatekas, vier Trainern und einem Schiedsrichter beim Seishin Cup an. Dieser war früher als Winti-Cup bekannt. Am Morgen kämpften Kinder und Jugendliche im Non-Kontakt. Dabei mussten sie ihre Schläge so präzise setzen, dass die Technik eine Handbreite vor dem Gegner gestoppt wurde. Das war eine anspruchsvolle Aufgabe.

Leo Hawwari sammelte bei den Piccolo 2 erste Kampferfahrungen. Er konnte die beiden Kämpfe trotz ersichtlicher Steigerung leider nicht für sich entscheiden und schied aus. In derselben Kategorie kämpfte Noah Jost, der von Anfang an einen Kampf nach dem anderen gewann. Noah kürte sich nach dem Final zum Sieger. Zoe Schwenkfelder startete bei Piccolo 1, überzeugte von Anfang an, gewann jeden Kampf und musste sich erst im Finalkampf geschlagen geben. Sie erlangte den 2. Platz. Fabrice Waldesbühl belegte bei den Piccolo 3 nach einer Niederlage gegen seinen Teamkollegen Aarave Santhosh und einer guten Leistung im Finale den 2. Platz. Aarave Santhosh gewann das Duell und somit das Turnier.

Das Geschwisterpaar Tjorben und Moana Nussbaumer startete in der Kategorie Piccolo 4. Während Tjorben seine beiden Kämpfe verlor und ausschied, holte sich Moana mit einer Niederlage und mehreren Siegen den stolzen 3. Platz. In der Kategorie Medium 3 startete Rayon Kratou und belegte nach guten Kämpfen den 3. Platz. Silas Arnold schied in der Kategorie Grande 1 leider nach seinen beiden Kämpfen aus. Das Gleiche galt für Nico Stampfli in der Kategorie Grande 3. Er steigerte sich im Kampf, schied jedoch durch die Entscheidung der Schiedsrichter aus, obwohl er sehr gute Techniken gezeigt hatte. In der Kategorie Girls 1 nahm Isabelle Dossenbach zum ersten Mal am Turnier teil. Sie meisterte die beiden Kämpfe gut, verlor jedoch und schied aus.

Nach dem Mittagessen begann der grosse Showdown: Alle Wettkämpfer liefen ein, auch jene, die am Nachmittag im Leichtkontaktturnier antraten. Nach der Verlesung des Dojo-Ide startete das Turnier. Den Erststartenden bleibt nicht viel Zeit zur Vorbereitung, so auch Sophie Bacher, die bei den Girls 3 startete. Sophie ging motiviert ins Turnier. Sie erhielt jedoch wegen unerlaubter oder unsachgemässer Techniken unverständliche Strafpunkte und verlor beide Kämpfe nach Schiedsrichterentscheid. Kashmir Islami, ein erfahrener Kämpfer in der Kategorie Men 1, beeindruckte mit schnellen Beintechniken und präzisen Angriffen. Kampf für Kampf arbeitete er sich zum verdienten 1. Platz vor.

Mirjam Oberholzer nahm zum ersten Mal am Turnier teil. Nervös betrat sie die Matte, setzte sich jedoch zu Beginn des Kampfes in Szene und gewann diesen. Nun folgte eine harte Zeit, denn Mirjam verlor den zweiten Kampf gegen eine scheinbar erfahrenere Kämpferin. Da diese jedoch keine weiteren Gegnerinnen hatte, mussten sie noch einmal kämpfen, um den 1. Platz auszumachen. Mirjam, die sichtlich vom Kampfgeist ergriffen war, besiegte nach stetiger Steigerung ihre Gegnerin im zweiten Kampf. Es stand unentschieden und es ging nochmals um den Siegeskampf. Spannender konnte es nicht mehr werden. Mirjam behielt die Nerven und gewann den 1. Platz nach sichtlicher Steigerung und konditionellem Vorteil.

Nun folgten die letzten Kämpfe der übrigen Wohler Kämpfer. Ernst Fricker und Erich-Andreas Bürgisser starteten bei den Men 4. Bürgisser, ein erfahrener Kämpfer, eröffnete die Kämpfe in seiner Kategorie. Aufgrund von Anfangsschwierigkeiten und einem verhaltenen Start verlief der Kampf schwierig und Bürgisser verlor diesen nur knapp. Noch war aber nichts verloren. Es gab eine zweite Chance. Fricker, der zum ersten Mal an einem solchen Turnier teilnahm, startete gut in das Geschehen. Trotz überzeugender Techniken konnte er dem Gegner nicht standhalten und verlor seinen ersten Kampf. Bürgisser konnte sich in den weiteren Kämpfen steigern und kam immer besser in die Duelle. So auch beim internen Wohler Duell Fricker gegen Bürgisser, das sehr spannend wurde. Nach einem harten Kampf entschieden sich die Kampfrichter gegen Fricker und Bürgisser gewann. Bürgisser kämpfte sich wie im Jahr 2025 bis hin zum Finalkampf, wo er erneut demselben Sieger und dem Startkämpfer begegnete. Leider konnte sich Bürgisser nach einem interessanten Zweikampf nicht durchsetzen und verlor den Final. Er erreichte somit den 2. Platz.

Ein erfolgreiches Turnier ging zu Ende. Ohne die Unterstützung der Coaches Shihan Raphael Gauch, Senpai Ciprian Tantu, Reto Trottmann und Senpai Erich-Andreas Bürgisser sowie der Fotografen Reto Trottmann und Adrian Bammert wäre dies nicht möglich gewesen. Auch Senpai Roland Konrad, der als Schiedsrichter agierte, vertrat den Karate-Club Wohlen hervorragend.

Danke an alle Teilnehmer und Helfer – es war eine grossartige Erfahrung.

OSU

 

 

Dojo-Reinigung 2026

Dojo Putzete beim Karate-Club Wohlen

Am 16. Mai 2026 fand die alljährliche Dojo-Putzete statt. Von 8.00 Uhr bis 14.30 Uhr arbeiteten mehrere Mitglieder des Karate-Clubs Wohlen daran, die Räumlichkeiten zu säubern. Anwesend waren Sandro Kuster, Peter Andrási, Ernst Fricker, Mirjam Oberholzer, Yvonne Schwenkfelder mit den Kindern Finn und Zoe sowie die drei Senpais Roland Konrad, Ciprian Tantu und Erich-Andreas Bürgisser. Anwesend waren Sandro Kuster, Peter Andrasi, Ernst Fricker, Mirjam Oberholzer, Yvonne Schwenkfelder mit den Kindern Finn und Zoe sowie die drei Senpais Roland Konrad, Ciprian Tantu und Erich-Andreas Bürgisser.

Es gab wie immer sehr viel zu tun, damit das Dojo wieder blitzeblank war. Gerade unser neuer Geräteraum war noch ziemlich verschmutzt, da er vorher eine Lagerhalle war. Es wurde nicht nur geputzt, sondern auch repariert und Neuanschaffungen wurden montiert. Spass durfte natürlich auch nicht fehlen. Für das leibliche Wohl war gesorgt: Es gab Gipfeli zum Kaffee und Sandwiches zum Mittagessen.

OSU an alle Helfer, die an diesem Tag einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unseres schönen Dojos geleistet haben.

Der Vorstand des Karate-Club Wohlen

Kumite SM 2026 in Chur

Fünf Pokale für Wohlen

Erfolg an der Karate-Schweizer-Meisterschaft in Chur

Am vergangenen Wochenende trat das Team des Karate-Club Wohlen mit sieben hochmotivierten Karatekas bei der Schweizer Meisterschaft in Chur an. Die Bilanz kann sich sehen lassen. Mit drei Goldmedaillen, einem Vize-Meister-Titel und einem dritten Platz im Gepäck kehrten wir überglücklich nach Hause zurück.

Die neuen Schweizer Meister:

Nila Ismajli dominierte ihre Kategorie von Beginn an. Mit präzisen Fausttechniken setzte sie ihre Gegnerinnen unter Druck und sicherte sich souverän den Titel der Schweizer Meisterin.

Eine Klasse für sich – Fritz Thomae beendete alle seine drei Kämpfe vorzeitig. Dank seiner enormen Schlagkraft in den Beinen liess er seinen Kontrahenten keine Chance und krönte sich verdient zum Schweizer Meister.

Mit technischer Brillanz und taktischem Geschick kontrollierte Lena Jankovic das Geschehen auf der Matte. Sie dominierte ihre Gegnerin im Finale und holte sich verdient die Goldmedaille.

Starke Podestplätze und Debüts

In der hart umkämpften Open-Kategorie stellte sich Gioele Musarò einem sehr erfahrenen Gegner. Nach einem packenden Kampf mit hartem Schlagabtausch auf Augenhöhe erreichte er den hervorragenden Vize-Schweizer-Meister-Titel.

Sophie Bacher startete in einer neuen Kategorie. Nach zwei harten Kämpfen und vielen wertvollen Erfahrungen durfte sie sich über den 3. Rang freuen.

Herausragender Kampfgeist

Nils Hoffmann bewies ausserordentlichen Mut und «Spirit». Er trat in einer neuen Kategorie gegen deutlich grössere und schwerere Gegner an. Trotz der körperlichen Unterlegenheit zeigte er eine beeindruckende Kraftleistung.

Auch Kashmir Islami stellte sich der starken Konkurrenz in der Elite-Klasse. Nach zwei anspruchsvollen Kämpfen verpasste er zwar das Podest. Doch er nimmt viel Motivation und wichtige Erfahrung für die Zukunft mit.

Wir danken unseren Coaches für die Betreuung, den Schiedsrichtern für ihren Einsatz und den Fans, die unser Team lautstark unterstützt haben. Wir sind stolz auf diese geschlossene Mannschaftsleistung.

 

Swiss Kata Camp

Karate-Club Wohlen am ersten Swiss Kata Camp am 28. und 29. März 2026

In der Sporthalle Burghalde in Baden fand das erste Swiss Kata Camp statt. Erich-Andreas Bürgisser war der einzige Teilnehmer aus den Reihen des Karate-Club Wohlen. Am Samstag wurden die rund 100 Teilnehmenden aus sechs Nationen begrüsst. Anschliessend wurden sie in Gruppen aufgeteilt. Je nach Wunsch konnten sie eine neue Kata lernen oder eine Kata der Grundschule festigen. Zu den Instruktoren gehörten An Polimeno, Carla Gallati, Ciril Bächli und Luigi Polimeno sowie die Weltmeister Ramon Pfändler und Simon Zurfluh.

Nach 13.30 Uhr gab es eine Performance- und Mindset-Lektion. Hier erlernten die Karatekas, was alles zu einer Kata gehört und worauf bei einer Präsentation geachtet werden muss. Nach dem im Preis inbegriffenen Mittagessen ging es weiter mit kraftvollen Drehungen und dem Training explosiver Kicks. Bei weiteren Kata-Übungen konnten die Teilnehmer das Gelernte anwenden.

Am Sonntagmorgen um 9.30 Uhr fand ein Theorieblock zum Thema Turnier- und Prüfungsvorbereitung statt.  Dabei wurden interessante Inputs vermittelt, wie man sich gezielt auf Wettkämpfe vorbereiten kann. Bereits der Gedanke an ein Turnier oder eine Prüfung kann Angstschweiss auslösen. Mentales Training hilft, sich der Situation zu stellen und Sicherheit zu gewinnen.

Die Teilnehmer erhielten auch neue Perspektiven zum Kata-Schiedsrichterwesen. Im Zentrum stand die Frage, wie man ein guter Schiedsrichter wird. Es geht darum, Katas im Vorfeld sattelfest zu laufen, um die kleinsten Differenzen zu erkennen. Die Schiedsrichter-Reglemente müssen immer wieder angesehen werden, um das Gelernte nicht zu vergessen.

Zum Abschluss fand von 10.30 bis 13.30 Uhr ein Kata-Battle statt. Die Teilnehmenden präsentierten eine oder mehrere Katas, die bewertet und mit konstruktivem Feedback ergänzt wurden. Auch als Ecken- und Hauptrichter konnten wertvolle Erfahrungen gesammelt werden. Insgesamt war es ein gelungenes Event, von dem die Teilnehmenden in vielerlei Hinsicht profitieren konnten.