40 Jahre KCW

RUECKBLICK AUF 40 JAHRE KARATE-CLUB WOHLEN

1973

  • Erste Trainingseinheiten durch Werner Schenker in Mühlau/Schoren.

1974

  • Erste Kontakte zum SKV (Swiss Kyokushinkai Kann).

1975

  • Im November erhaelt der Club den Namen „Dojo Kyokushinkaikan/Karate-Club Freiamt und wird Mitglied beim Schweizerischen Karate-Verband (SKV).
  • Erste Trainingsabende in Wohlen.

1976

  • Grosse Karate-Demonstration in Sins.
  • Dojo-Leiter Werner Schenker besteht Pruefung zum Schwarzgurt (1. Dan).

1977

  • Zweite grosse Karate-Demonstration findet in Wohlen statt.
  • Erste Ausschreibung eines Karate-Kurses fuer Schulpflichtige mit Erfolg.
  • Organisation und Durchfuehrung der 3. Kyokushinkai-Karate-Schweizermeisterschaft in Wohlen.

WOHLENER MANNSCHAFT AN DER SM 1977

Wohlener Kampfmannschaft an der 3. Kyokushinkai-
Karate-Schweizermeisterschaften vom 13. November 1977
in Wohlen!

Von Links: Erich Widmer, Robert Schenker, Franco
Magro, Joerg Theiler, Andy Hug, Markus Meier.

1978

  • Eroeffnung eines Clubeigenen Trainingsraumes.
  • Zweites Treffen des 2. Karate-Vierer-Cups findet in Wohlen statt.
  • Club-Sommerlager im Raum Wohlen.
  • Werner Schenker veroeffentlicht sein erstes Karate-Buch.
  • Drei Mitglieder des Clubs nehmen an der 1. Europameisterschaft dieses Stils in London teil.
  • Tag der offenen Dojo-Tuer anlaesslich des 5-Jahr-Jubilaeums.

1979

  • Nomination eines Clubmitgliedes fuer die Karate-WM in Tokyo.
  • 1. Internationaler Oyama-Karate-Cup wird in Wohlen durchgefuehrt.
  • Sommerlager in Wohlen mit auswaertiger Beteiligung.
  • Karate-Weekend in Les Diablerets.
  • Dojo-Leiter Werner Schenker besteht 2. Dan-Pruefung.

1980

  • Neukonstituierung des Clubvorstandes, Georg Schmidt wird zum Praesidenten gewaehlt.
  • Finaltag des Karate-Vierer-Cups in Wohlen.
  • Teilnahme etlicher Clubmitglieder am Sommerlager in Les Diablerets.

MANNSCHAFT AM KARATE-4ER-CUP 1980

Siegermannschaft des Karate-Club Wohlen
am Karate-4er-Cup vom 10. Mai 1980 in Wohlen!

Von Links: Fredy Wildi, Marcel Hufschmid, Carmine Luongo,
Heinz Muntwyler, Andy Hug, Rolf Imhof.

1981

  • Veroeffentlichung des ueberarbeiteten Karatebuchs von Werner Schenker.
  • Durchfuehrung des 2. Internationalen Oyama-Karate-Cups.

1982

  • Mitglieder aus den Reihen des Karate-Clubs Wohlen gruenden die Karate-Schule Bremgarten.
  • Rekordverdaechtig: 50 Neueintritte im Verlaufe dieses Kalenderjahres.

1983

  • Werner Schenker besteht 3. Dan-Pruefung.
  • Der 3. Internationale Oyama-Karate-Cup findet in Wohlen statt.

1984

  • Finaltag des 8. Karate-Vierer-Cups in Wohlen.
  • Wochenlager in Urnaesch.

1985

  • Austragung des 4. Internationalen Oyama-Karate-Cup in Wohlen
  • Herbstlager in Wohlen.

1986

  • Erste Runde des 9. Karate-Vierer-Cups wird in Wohlen durchgefuehrt.
  • Ausschluss Werner Schenker aus dem Verband SKK.

1987

  • Austragung es 10. Karate-Vierer-Cups in Wohlen.

1988

  • Gerichtsentscheid faellt zu Gunsten von Werner Schenker aus, der somit weiterhin dem SKK angehoert.
  • Fruehlingslager in Sins.
  • Gruendung des Karate-Clubs Aarau mit Mitgliedern des Karate-Clubs Wohlen.

1989

  • Fruehlingslager in Sins.
  • Karate-Club Wohlen tritt aus dem SKK aus.

1990

  • Karate-Club Wohlen und Karate-Club Aarau gruenden neuen Verband „Schweizerische Oyama-Karate-Organisation (SOKO)“
  • Grosse Karate-Demonstration in Aarau.
  • Herbstlager in Twannberg mit reger Wohler Beteiligung.

1991

  • Gruendung eines weiteren Karate-Clubs in Muri durch Mitglieder aus Wohlen.
  • Wochenendlager in Twannberg.

1992

  • Raphael Gauch loest Georg Schmidt im Amt als Praesidenten ab.
  • Der Verband SOKO uebergibt Werner Schenker das Diplom zum 4. Dan.
  • 5. Austragung des Internationalen Oyama-Karate-Cup in Wohlen.
  • Nach bestandener Pruefung erhaelt Raphael Gauch von den Pruefungsexperten das Diplom zum 1. Dan.
  • Karate-Demonstration in der Junkholzturnhalle in Wohlen.
  • 3. Wochenendlager in Twannberg.
  • Irfan Kursun besteht 1. Dan-Pruefung und Ali Arseven die 2. Dan-Pruefung.
  • Im Oktober wird ein ehemaliges Mitglied des Clubs in der Profi-Karate-Szene in Japan als Weltmeister gefeiert.

1993

  • Sammeltraining des Verbandes findet in Wohlen statt.
  • Zum 20-Jahr-Jubilaeum wird der 6. Internationale Oyama-Karate-Cup durchgefuehrt.
  • Werner Schenker wird zum Ehrenmitglied erkoren.

1994

  • Besuch des japanischen Meisters Shusui Kawai bei Werner Schenkers Karate-Buchvernissage in Wohlen.
  • Teilnahme einiger Mitglieder am Wochenendlager in Chur.
  • Dem Trainingswochenende in Sins mit Steve Arneil wohnen viele Karatekas aus Wohlen bei.
  • Werner Schenker tritt vom Karate-Sport zurueck.

BUCHVERNISSAGE 1994

Hoher Besuch bei der Buchvernissage von Werner Schenker
durch Shusui Kawai aus Japan am 3. Juni 1994!

Von Links: Jrfan Kursun, Werner Schenker, Shusui Kawai,
Ali Arseven, Raphael Gauch.

WEEKEND 1994 MIT HANSHI STEVE ARNEIL

Trainingsleiter Hanshi Steve Arneil (8. Dan) aus England
(Bildmitte) umrahmt von den Wohler-Karatekas am
Weekend vom 2. – 4. Dezember 1994 in Sins.

1995

  • Roland Juric meistert an der Verbandspruefung den Sprung zum Schwarzgurt (1. Dan).
  • Clubmitglieder beteiligen sich an diversen Trainingslagern in Trimmis, Alpnach, Rothenburg, Rorschach und Chur.
  • Der 7. Internationale Oyama-Karate-Cup kommt im Oktober in Wohlen zur Austragung.

1996

  • Clubskitag auf dem Titlis mit reger Beteiligung.
  • Karate-Club Wohlen tritt aus dem Verband SOKO aus und schliesst sich folglich dem neuen Verband „International Federation of Karate Kyokushinkai Switzerland (IFK)“ an.
  • An der Karate-Pruefung im Sommerlager besteht Raphael Gauch die Pruefung zum 2. Dan.
  • Durch einen Verkehrsunfall verliert der Karate-Club Wohlen ein Aktivmitglied.
  • Teilnahme am Trainingsweekend in Chur.

1997

  • Erneute Durchfuehrung eines Clubsktitages.
  • Einfuehrung eines neuen Pruefungsdiploms.
  • Nati-Kampftraining in Wohlen.
  • Teilnahme an diversen Trainingswochenenden und Turnieren.

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1998

  • Teilnahme Wohler Karatekas am ersten offiziellen Kata-National-Training des Verbandes IFK in Sarnen
  • An der Hauptversammlung des Clubs konnten 19 Neumitglieder offiziell im Club begruesst werden. Der Vorstand wurde in seiner Zusammensetzung erneut bestaetigt.
  • Zu Ehren des 25-Jahr-Jubilaeums wird ein Trinkglas mit dem Club-Emblem erstellt.
  • Teilnahme von zwei Club-Mitgliedern an der Hauptversammlung der Verbandes IFK in Rothenburg
  • Sieben Mitglieder erlebten einen tollen Club-Skitag in Andermatt
  • Am 14. Maerz 1998 kann eine weitere Austragung des  Internationalen Oyama-Karate-Cup in Wohlen durchgefuehrt werden. Zum achten Mal erlebten Kaempfer wie auch die zahlreichen Zuschauer an diesem Cup in Wohlen einen tollen Wettkampftag in Leicht- und Vollkontakt-Karate.

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  • Teilnahme einiger Wohler Karatekas am Trainings-Weekend in Sarnen, das unter der Leitung von Sensei David Pickthall (4. Dan, GB) stand.
  • Teilnahme am Pilatus-Cup in Kriens
  • Teilnahme am Schweizer-Leichtkontakt-Karate-Cup in Zofingen
  • Anfangs Juni kann die Technische Kommission des Clubs seinen Mitgliedern das neue Karate-Pruefungs-Programm ausgehaendigt werden.
  • Vor den Sommerferien kann ein weiteres Mal der gemuetliche Ferienhoeck durchgefuehrt werden.
  • Sieben Mitglieder nehmen am Trainings-Sommerlager des Verbandes IFK in Sarnen teil.
  • Teilnahme an der IFK-Kumite-Schweizermeisterschaft in Tuebach. Schweizermeistertitel durch Daniela Albrecht in der Kategorie Damen Open.
  • Acht Karatekas des Clubs nehmen am Trainings-Weekend in Chur teil. Trainingsleitung stand unter Hanshi Steve Arneil aus England.

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  • An der IFK-Verbands-Pruefung vom 12. Dezember 1998 in Rorschach bestand Sempai Roland Juric die Pruefung zum 2. Dan und Daniela Albrecht zum 1. Dan.

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  • Durchfuehrung eines Spezial-Trainings vor dem Jahreswechsel

1999 

  • Am Dan-Seminar des Verbandes IFK nehmen drei Schwarzgurttraeger aus Wohlen teil.
  • An der Hauptversammlung des Karate-Club Wohlen werden mit Sonja Christen und Marcel Unterasinger zwei neue Mitglieder in den Vorstand gewaehlt. Zudem werden die 28 Mitglieder, die im vergangenen Jahr neu zum Club gestossen sind,  herzlich Willkommen geheissen.
  • Vier skihungrige Karatekas des Clubs genossen ein traumhaftes Ski-Wochenende in Grindelwald.
  • Anlaesslich der Konzentrationswoche der Oberstufenklassen der Schule Buenzmatt in Wohlen stellte sich der Club mittels eines Info-Standes und einer gelungenen Demonstration der Bevoelkerung vor.

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  • Mit drei Mitglieder war der Club an der IFK-Hauptversammlung in Rothenburg vertreten.
  • Mithilfe einiger Wohler Karatekas bei der Durchfuehrung der ersten IFK-Kata-Europameisterschaft vom 15. Mai 1999 in Sarnen.
  • Erfolgreiche Teilnahme am Pilatus-Cup in Sarnen
  • Grosse Beteiligung am unterhaltsamen und gemuetlichen Ferienhoeck vor den Sommerferien
  • Teilnahme von fuenf Karatekas am IFK-Sommerlager in Chur.
  • Doppel-Schweizermeister-Titel durch Daniela Albrecht in der Kategorie Damen Open und Marcel Unterasinger bei den Herren bis 70 kg an der Kumite-Schweizermeisterschaft 1999 in St. Gallen
  • Daniela Albrecht erreicht Vize-Europameistertitel in Valencia in der Kategorie Damen Open
  • Vierfache Teilnahme am Trainings-Weekend in Chur
  • An der IFK-Verbandspruefung bestand Marcel Unterasinger die Pruefung zum Shodan (1. Dan).

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2000 

  • Vier Schwarzgurttraeger des Clubs nehmen am Dan-Seminar des Verbandes IFK in Morschach teil.
  • An der Hauptversammlung des Karate-Club Wohlen durften 29 neue Mitglieder offiziell im Club begruesst werden. Die Versammlung beschloss die Durchfuehrung der Kumite-Schweizermeisterschaft 2000 des Verbandes IFK sowie die Erstellung einer clubeigenen Homepage im Internet.
  • An der Hauptversammlung des Verbandes IFK ist der Club mit drei Mitgliedern vertreten.
  • Die clubeigene Homepage wird offiziell im Internet installiert. Der Oeffentlichkeit wird auf diesem elektronischen Weg ueber  viel Interessantes, Aktuelles, Vergangenes sowie ueber Erfolge berichtet.
  • Die 10 Ski-Fans des Clubs liessen sich in diesem Jahr in Chateau d’Oex  von den winterlichen Verhaeltnissen verwoehnen.
  • Zwei Karatekas reisten mit dem Kumite-Nationalkader des Verbandes nach Ekaterinburg an das Russland-Open.
  • Erfolgreiche Teilnahme am Pilatus-Cup in Kriens

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  • Teilnahme an der Kata-Schweizermeisterschaft und am Kata-Nachwuchsturnier in Kriens.
  • Durchfuehrung der Kumite-Nationalmannschafts-Trainings in Wohlen
  • Durchfuehrung eines gemuetlichen Ferienhoecks zum Abschluss der ersten Jahreshaelfte
  • Einzige Teilnahme durch Raphael Gauch am diesjaehrigen Sommerlager in Rothenburg. Er unterzog sich den Anforderungen zur 3. Dan-Pruefung und durfte am Ende des Trainingslagers das Diplom zum dritten Dan aus den Haenden  von Experte und Trainingsleiter Steve Arneil (8. Dan, GB) entgegen nehmen.

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  • Der Karate-Sport verliert im August mit Andy Hug ein grosses Kaempfer-Idol.  Mit seinem  ueberraschenden Tod  trauert auch der Karate-Club Wohlen einem ehemaligen Karate-Mitglied des Clubs nach, erlernte er doch ueber manche Jahre die grundlegenden Kenntnisse des Karate in diesem Club.

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  • Gelungene Hochzeits-Demonstration zu Ehren eines aktiven Karatekas

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  • Zum zweiten Mal in der Clubgeschichte konnte am 16. September 2000 die Kumite-Schweizermeisterschaft des Verbandes in Wohlen durchgefuehrt werden. Integriert in diesen Anlass war auch der Leichtkontakt-Junioren-Cup. Nebst den spektakulaeren und interessanten Kaempfe konnten den zahlreichen Zuschauern im Rahmenprogramm noch zwei professionellen Demonstrations-Teams vorgefuehrt werden. Erfolgreich war diese Meisterschaft fuer den Karate-Club Wohlen in verschiednen Bereichen, doch mit den zwei Schweizermeistertitel-Verteidigungen durch Daniela Albrecht bei den Damen Open und durch Marcel Unterasinger in der Kategorie Herren bis 70 kg koennen sich die Verantwortlichen des Clubs bestaetigt und erfreut fuehlen.

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  • Hansjoerg Abt gewinnt unter der Betreuung der Wettpatin Monika Kaelin (Saengerin) den Plauschwettkampf „Wetten dass…“ an der „HAGEWO“ (Handels- und Gewerbeaustellung Wohlen).

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2001

  • An dem vom Verband organisierte Dan-Seminar nehmen drei Schwarzgurttraeger des Clubs teil.
  • An der Hauptversammlung des Clubs werden 32 Neumitglieder begruesst. Der Vorstand wird in seiner Besetzung einstimmig bestaetigt. Sempai Daniela Albrecht gibt ihren Ruecktritt vom aktiven Karatesport bekannt.
  • Mit 14 Mitgliedern reist der Club im Maerz nach St. Moritz zu einem vergnuegten Ski-Wochenende
  • Zwei Mitglieder vertreten an der Verbands-Hauptversammlung in Rothenburg den KC Wohlen
  • Zwei Kumite Kader-Trainings des Verbandes koennen in Wohlen durchgefuehrt werden
  • Ein durchorganisiertes UEberraschungstraining zu Ehren der bestandenen 3. Dan-Pruefung  von Raphael Gauch kommt im April zur Austragung
  • Erfolgreiche Teilnahme am Pilatus-Cup in Sarnen
  • Der Karate-Club Wohlen ueberreicht anlaesslich der, an der Schweizermeisterschaft 2000 organisierten „Andy Hug“-Sammelaktion, in Absprache mit Ilona Hug der Krebsliga Aargau einen Check von 1000 Franken.

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  • Erfolgreiche Teilnahme am Kata-Nachwuchs-Turnier in Rorschach
  • Zahlreiche Beteiligung am unterhaltsamen und bald traditionellen Ferienhoeck des Clubs
  • Zehn Wohler Karatekas nehmen am Sommerlager des Verbandes in Rothenburg teil
  • Anlaesslich des 25-Jahr-Jubilaeums der Kunsteisbahn-Genossenschaft Wohlen nehmen drei Mitglieder des Clubs an einem Plauschmatch gegen die Behoerden von Wohlen teil.

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  • Erfolgreiche Teilnahme an der Kumite-Schweizermeisterschaft in Sarnen mit dem Vize-Schweizermeistertitel durch Ismael Diez in der Kategorie Herren bis 70 kg.
  • Teilnahme dreier Clicker-Teams am Clicker-Wettkampf in Sarnen
  • Zwei Wohler Dan-Traeger nehmen am „1. World Black-Belt-Seminar“ des Weltverbandes IFK in Chur teil.
  • Das letzte Training zum Jahresende wird von den Mitgliedern wieder mit viel Interesse mit verfolgt.

2002 

  • Der Karate-Club Wohlen fuegt sich in die Homepage der Gemeinde Wohlen ein
  • Am Dan-Seminar des Verbandes ist ein Schwarzgurt des Clubs anwesend.
  • An der Hauptversammlung des Clubs koennen nicht weniger als 47 Neumitglieder begruesst werden. Die Versammlung beschliesst nach 1977 und 2000 ein weiteres Mal, die Kumite-Schweizermeisterschaft des Verbandes in Wohlen durchzufuehren.
  • Erfolgreiche Teilnahme am Pilatus-Cup in Kriens
  • Fuenffache Mitglieder-Vertretung an der Hauptversammlung des Verbandes IFK in Lachen. Sensei Raphael Gauch wird in den Verbands-Vorstand gewaehlt.
  • 17 aufgestellte Wintersportler des Clubs erleben in Arosa ein unvergessliches Wochenende
  • Durchfuehrung von zwei Kader-Kumite-Trainings des Verbandes  in Wohlen
  • Erfolgreiche Teilnahme am „Internationalen Juniors-Cup“ in Sarnen
  • Foto-Shooting des Clubs im Freien
  • Teilnahme an der Kata-Schweizermeisterschaft in Zofingen
  • Erfolgreiche Teilname etlicher Wohler Karatekas am Kata-Nachwuchs-Turnier in Zofingen
  • Roland Mueller nimmt am „1. Rorschacher-Kyokushinkai-Open“ teil

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  • Der Einladung zum Ferienhoeck kommen nicht weniger als 35 Clubmitglieder nach.
  • Unter den 110 teilnehmenden Karatekas im Sommerlager 2002 des Verbandes IFK in Rothenburg reihten sich auch sieben Budosportler des Clubs ein.
  • Nach den Sommerferien wird das Schuelerkarate in zwei Altersklassen aufgeteilt.
  • Der in den Gemeinde-Farben von Wohlen und mit Karate-Stickereien gezierte neue Clubtrainer kann nach den Sommerferien den Mitgliedern verkauft werden.
  • Am 14. September 2002 kann der Traditions-Club aus Wohlen die Karatekas zum dritten Mal in seiner Clubgeschichte zur Kyokushinkai-Kumite-Schweizermeisterschaft in Wohlen laden. Mit zwei zusaetzlichen Turnieren werden zum ersten Mal den karateinteressierten Zuschauern an einem Tag alle Zweikampfdisziplinen des Kyokushinkai-Karate geboten.  Im Rahmenprogramm koennen wiederum zwei attraktive Demonstrations-Teams verpflichtet werden. Mit dem verdient erkaempften Schweizermeistertitel in der Kategorie Herren bis 70 kg durch Roland Mueller wird dieser Tag fuer den Club ein toller Erfolg.

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  • Teilnahme von sieben Wohler-Karatekas am Trainings-Weekend in Chur
  • Am Abschlusstraining des Jahres erfreuten sich 40 aktive Karatekas

2003 

  • Am Dan-Seminar des Verbandes IFK in Trimmis nehmen drei Schwarzgurte des Clubs teil.
  • Der Praesident kann an der Hauptversammlung des Clubs 41 Neumitglieder begruessen. Der Vorstand wird in seiner Besetzung ein weiteres Mal einstimmig gewaehlt.
  • Kader-Kumite-Trainings des Verbandes koennen erneut in Wohlen zur Austragung kommen.
  • 22 Mitglieder des Clubs erlebten ein traumhaftes Ski-Wochenende in Davos.
  • Erfolgreiche Teilnahme am Pilatus-Cup in Sarnen

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  • Die besten Hochzeitswuensche an die Adresse von Daniela und Adrian Tonina werden vom Karate-Club Wohlen mit einer Spaliereinlage ueberbracht.

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  • Fortsetzung folgt…….!

 

Geschichte

KURZGESCHICHTE DES KARATE-CLUB WOHLEN (KCW)

Mit den ersten Trainingseinheiten unter der Leitung von Werner Schenker im November 1973, damals noch unter dem Namen Karate-Club Freiamt bekannt, wurde der Grundstein und somit die Gruendung des heutigen Karate-Club Wohlen gelegt. Ueber diverse Stationen im Freiamt gelangten die Trainingsabende 1975 schliesslich nach Wohlen, wo diese Kampfkunst im Kyokushinkai-Karate-Stil stets an Beliebtheit und immer groesserwerdendem Interesse erringen konnte. Unter dem unerbitterlichen Einsatz von Werner Schenker erlernten hunderte von Personen unterschiedlichen Alters die Geschicke dieser fernoestlichen Kampfkunst. Im August 1977 konnte erstmals ein Training fuer schulpflichtige Maedchen und Buben ausgetragen werden, das bis heute von vielen Jugendlichen zwischen 9 und 16 Jahren mit grossem Interesse besucht wird. Nebst den Verpflichtungen im eigenen Klub setzte sich Schenker auch intensiv auf nationaler Ebene im Verband „Swiss Kyokushinkai-Kan Karate“ (SKK) ein, wo der Karate-Club Wohlen ein wichtiges Mitglied darstellte. Nach langjaehrigen Unstimmigkeiten trat der KC Wohlen 1990 aus dem SKK aus und gehoerte bis 1996 dem Verband „Schweizerische Oyama-Karate Organisation“ (SOKO) an. Im Mai 1996 wurde infolge einer engeren und guten Zusammenarbeit mit diversen Klubs, die in den vorigen Jahren aus dem SKK ausgetreten waren, ein neuer Verband „International Federation of Karate Switzerland“ (IFK) gegruendet, dem der KC Wohlen seither angehoert. Dieser Verband ist international dem IFK England angeschlossen.

Erfolge

Durch das serioese und harte Trainieren konnte der Klub in der Vergangenheit immer wieder Spitzenkaepferinnen und -kaempfer an nationale wie auch internationale Wettkaempfe entsenden, wo sie des oefftern Grosserfolge erzielen konnten. Der Karate-Club Wohlen war auch einige Male Ausgangspunkt fuer die Gruendung weiterer Karateschulen und -clubs in der Region.

Klubziel

Die Klubfuehrung ist bestrebt, das herkoemmliche Kyokushinkai-Karate mit all seinen urspruenglichen Gegebenheiten traditionsbewusst zu trainieren. Ebenso legt sie viel Wert auf Disziplin, Fairness, Haerte und nicht zuletzt auf gute Kameradschaft untereinander.

Willkommen

Willkommen

 
Der Karate Club Wohlen heisst sie in seinem 40. Vereinsjahr herzlich willkommen!

Am 20. April 2013 wird gefeiert! Zuerst organisiert der Karate Club Wohlen die Kata Schweizermeisterschaft und im Anschluss feiern wir (hoffentlich gemeinsam) unseren 40. Geburtstag. Also streicht euch dieses Datum schon jetzt rot im Kalender an! Wir freuen uns…

 

 

 

 

 

Kata

(Form, Gestalt)

In den Kampfkuensten versteht man unter dem Begriff Kata eine genau festgelegte Serie von Techniken, in denen die Methoden und Kampfstrategien gegen einen Angreifer verschluesselt sind. Sie werden sowohl zur Abwehr als auch fuer den Konter verwendet. Frueher gab es drei Arten von Kata, die zu verschieden Zwecken geuebt wurden:

Rinto-Kata: Kata fuer den Kampf
Hyoen-Kata: Kata zur Vorfuehrung
Rentan-Kata: Energetische Kata
Die heutigen Kata beinhalten zumeist alle drei Prinzipien, was ihre Uebersetzung jedoch sehr erschwert und zu vielen Missverstaendnissen fuehrt. Es war und ist einem Uneingeweihten, selbst wenn es ihm gelingt. die Kata-Form zu lernen, ohne die Hilfe eines Meisters nicht moeglich, sie zu entschluesseln. Denn was nuetzt es eine Bewegung zu machen, wenn man nicht weiss, wozu sie dient. Die Kata hat einen inneren Sinn und eine aeußere Form. Der innere Sinn ist durch die Form verdeckt, und das Ziel besteht darin, durch die Uebung der Form den Sinn zu suchen. Folgende Kata werden bei uns unterrichtet:

Taikyoku-Kata:
Vorbereitende Kata, Herkunft: Shotokan-Karate, gegruendet von FUNAKOSHI YOSHITAKA, Meister FUNAKOSHIS Sohn. Anfangs waren es
drei Kata (Shodan, Nidan, Sandan), dann wurden sie in einigen Stilen auf sechs erweitert. Manche Lehrer verwenden die Taikyoku-Kata zum Einfuehren ihrer Schueler in das Kata-System. Manche verwenden sie auch dazu, verschiedene Techniken des Kihon zu ueben. Sie ersetzen einfach die Techniken der Taikyoku mit anderen Grundtechniken. Das Schrittdiagramm (Karategramm) bleibt aber dabei immer gleich.

Pinan-Kata:
Friedfertiger Geist, Wird in anderen Stilen auch Heian-Kata genannt. (z.B. im Shotokan), ist aber sonst identisch. Sie besteht aus fuenf Karate-Kata, die die wichtigsten Bewegungsprinzipien und die fundamentale Technik des Shorin-ryu schulen. Sie wurden 1905 von Meister ITOSU aus Shuri gegruendet und 1907 an den Grundschulen Okinawas eingefuehrt.

Sanchin:
Kata des Shorei-ryu. Sanchin bedeutet „drei Phasen“ und ist eine der wichtigsten Kata im Karate. Man weiß heute, daß die urspruengliche Sanchin aus China stammt (Cham-chien), und sie dort mit offenen Haenden ausgeuebt wurde. In der Anfangsform war die Atmung sanft und fließend, erst spaeter wurde sie hart und tief (Ibuki). Sie ist in fast allen Stilen vertreten. Auch wenn sie ueberall mit ein paar kleinen Abweichungen gelehrt wird, verfolgen alle das gleiche Ziel. – Die Art der Bewegung, Atmung und Kraftentwicklung staerkt die Gesundheit, erhoeht die Vitalitaet und kraeftigt Geist und Koerper. Der essentielle Punkt einer Kata wird auf Okinawa „Kakuchi“ genannt.
Die essentiellen Punkte der Sanchin (Go) und der Tensho (Ju) sind die Basis aller anderen Kata!
Die Sanchin ist eine isometrische Kata, bei der jede Bewegung mit voller Spannung ausgefuehrt wird, begeleitet von einer tiefen Ibuki-Atmung. Ziel der Kata ist eine Kraeftigung der Muskulatur, Verbesserung der Konzentration, die Entwicklung eines im Boden verankerten Standes und die korrekte Atmung.

Tensho:
Kata der okinawanischen Shorei-Schule,entwickelt von MIYAGI CHOJUN, nachdem er aus China zurueckgekommen war. Er studierte dazu die chinesische Rokkishu, die auch im Kranichstil verwendet wird. Sie betont die weichen Bewegungen und ist daher das Gegenstueck zur Sanchin-Kata, die sehr harte Bewegungen hat. Sie besteht lediglich aus drei Schritten vorwaerts und drei Schritten zurueck. Das klingt sehr einfach, doch genau darin liegt der Schwerpunkt. Es kommt auf die Perfektion der Feinheiten und die Konzentration der Aufmerksamkeit an, was sehr schwierig ist. Sehr wichtig ist das Handgelenk. Es muß entspannt und geschmeidig sein, so daß bei einem Angriff des Gegners der Kontakt mit seinem Arm hergestellt wird und nicht wieder verlorengeht (Kakie = klebende Haende), was sehr wichtig fuer den Nahkampf ist.

Gekisai:
MIYAGI CHOJUN gruendete diese Kata und hat sie im Goju-ryu zur Einfuehrung der Anfaenger in die Kampfkuenste verwendet. Es gibt im Goju-Ryu zwei Varianten (Gekisai Dai Ichi, Gekisai Dai Ni), die im Kyokushinkai als „Gekisai Sho“ bezeichnete Kata weist aber mit der Kata „Gekisai Dai Ni“ von MIYAGI CHOJUN keinerlei AEhnlichkeiten auf, wogegen „Gekisai Dai Ichi“ und die Kyokushinkai-„Gekisai Dai“ nahezu ident sind.
Sai bedeutet „Festung“ und Geki bedeutet „niederreißen“. Sie lehrt Staerke in der Bewegung und Entschlossenheit in der Handlung. Sie bildet eine Parallele zu den Pinan-Kata.

Yantsu:
„sauber halten“ – Diese hoehere Kata steht fuer die Reinheit der eigenen Prinzipien und Ideale. Sie kommt aus der Shorei-Schule. Es gilt der Grundsatz, daß diese Prinzipien niemals zugunsten anderer Vorteile verraten werden duerfen. Dies gilt als Schande und unwiderrufliche Beschmutzung der eigenen Ehre.

Tsuki-no:
In dieser Kata wird besonders auf die Technik des Tsuki (Fausttechnik) geachtet.

Saiha:
Ebenfalls eine hoehere Kata aus der okinawanischen Shorei-Schule und bedeutet soviel wie „große Welle“. Diese Kata lehrt vor allem Abwehr- und Kontertechniken mit derselben Hand. Die Schlagtechniken sind kreisfoermig und werden meist mit den Armgelenken ausgefuehrt.

Kanku-dai:
Sie ist eine Variante der okinawanischen Kushanku, die von einem gleichnamigen chinesischen Kampfkunstexperten gegruendet wurde und sie auch 1756 auf Okinawa brachte. Sie schult eine umfangreiche Technik, einen umfassenden Kampfstil und enthaelt viele Arten der Bewegung, die abwechselnd schnell und langsam durchgefuehrt werden. Sie soll besonders das richtige Verhaeltnis zwischen starkem und leichtem Krafteinsatz sowie das richtige Verhaeltnis zwischen langsam und schnell lehren. Sie bezieht sich auf das Gleichgewicht dieser Gegensaetze und repraesentiert die Einheit des Universums im natuerlichen Rhythmus der Veraenderungen. Darum wird sie auch Kanku („Blick in den Himmel“) genannt. – Kan = „beobachten“, Ku = „Leere“ oder „Himmel“.

Seienchin:
Die Seienchin ist eine „weiche“ Kata und enthaelt zahlreiche Zieh- und Wurftechniken fuer den Nahkampf. Sie ist eine lange Kata mit vielen langsamen Bewegungen, die aus Shiko-dachi ausgefuehrt werden und sie enthaelt keine Fußtechniken. Ihre Hakenblocks weisen auf ihren chinesischen Ursprung hin. Sie gehoert außerdem zu den „hoechsten“ Kata.

Sushiho:
Diese Kata ist auch unter dem Namen „Gojushiho“ bekannt, und bedeutet uebersetzt soviel wie „54 Schritte“. Sie ist eine sehr hoch entwickelte Kata, wird aber in verschiedenen Stilrichtungen sehr unterschiedlich ausgefuehrt.

Garyu:
Diese Kata ist die einzige wirkliche Kyokushin-Kata und wurde vom Gruender des Kyokushinkai, MASUTATSU OYAMA gegruendet. Sie beinhaltet sowohl kraftvolle Fußtritte als auch Techniken der „klebenden Haende“.

Seipei:
Die Seipei ist ebenfalls eine „hoehere“ Kata aus dem Goju-ryu mit einem ausgewogenen Verhaeltnis von Go (hart) und Ju (weich) – Techniken. Sie enthaelt viele verborgene Techniken und Kombinationen, die den Gegner verwirren sollen. Sie hat aber außer der ersten Bewegung nichts mit der Kyokushin-Seipei von OYAMA gemeinsam.

Jion:
Sie ist eine okinawanische Kata, die aus China stammt. Die Bezeichnung Jion ist identisch mit Shaolin, dem alten chinesischen Kloster, das fuer die Kampfkunst seiner Moenche bekannt war. Jion bedeutet aber auch „Liebe und Gnade“. Ihre UEbung vermittelt die vollkommene Harmonie in der Bewegung, das Gleichgewicht des Geistes und soll zu einem direkten, wirkungsvollen Kampfstil fuehren. Sie wird bei uns mit dem Bo (Stock) ausgefuehrt.

Kyokushinkai

MASUTATSU OYAMA

Masutatsu Oyama (1923-1994): japanischer Karate-Meister koreanischer Nationalität und Gründer des Kyokushinkai. Er wurde im Jahre 1923 in einem Dorf in der Nähe der südkoreanischen Stadt Gun San mit dem Namen HYUNG YEE geboren.

OYAMA’s LEHRJAHRE
Schon im frühen Alter von 9 Jahren begann er mit dem Training der koreanischen Kampfkünste Taekyon und Kwonbop. Von einem Freund der Familie, Meister Yi, lernte er das Chakuriki und einen Quan-fa-Stil aus dem Norden Chinas. 1938 ging Oyama nach Japan (Tokyo), wo er sich mit dem Boxen, dem griechisch-römischen Ringen und dem Judo befaßte. Letzteres studierte er am Kodokan und graduierte dort bis zum 4. Dan. In Japan lernte er auch Meister Kotaro Yoshida kennen, einen berühmten Kampfkunstexperten, und lernte von ihm das Daito-ryu Aikijutsu, eine aus dem 13. Jh. stammende Kampfkunst der alten Samurai-Familie TAKEDA. Schließlich stieß er auch auf Karate, womit er in Meister FUNAKOSHI’S Shotokan-Dojo anfing. 1940 erhielt er an der Takushoku-Universität den 1. Dan im Karate. 1947 gewann Oyama die berühmten „All Japan Karate Championchips“. Sein Leben sollte dem Karate gewidmet sein. Er verließ jedoch Funakoshis Dojo aufgrund einer anderen Vorstellung vom Kampf als der, die man dort lehrte. Anlaß dazu war ein Übungskampf zwischen Funakoshis Sohn Yoshitaka und einem Meister des Goju-ryu, der den jungen Oyama mehr beeindruckte.
Bei diesem Meister, SO NEISHU, begann der damals erst 20jährige das Goju-ryu zu lernen und erhielt nach einiger Zeit den 4. Dan. (Oyama über das Shotokan-Dojo: .Ich übte das Shotokan, aber ich bezweifelte sein lineares Kampfkonzept. Außerdem mochte ich es nicht, die Techniken vor dem Ziel zu kontrollieren. Das war viel zu streng für mich, also ging ich. Das Shotokan war nichts für mich. Ich wollte Sport machen.

BEMÜHUNGEN UM PERFEKTION:
Zeit seines Lebens suchte Oyama das Absolute, Sowohl in bezug auf Erfolg als auch auf körperliche Stärke. Er gründete die Theorie, daß der Mensch durch Training jede Grenze überschreiten könne, und unternahm ungeheure Anstrengungen, um diese Grenze herauszufinden. Eine der wichtigsten Fragen, die ihn seit Jahren verfolgte, war die Gegenüberstellung von Mensch und Tier im Kampf. Er wollte an sich selbst herausfinden, ob ein Mensch bei genügend Training, einen solchen Kampf überleben könne. So Neishu, sein erster Lehrer im Goju-ryu, erkannte Oyamas ungestüme Art und riet ihm, für einige Zeit in die Berge zu ziehen, um dort über sich und die Welt nachzudenken. Dies setzte er sofort in die Tat um und zog, ohne von jemandem Abschied zu nehmen, für 18 Monate auf den Berg Kiyosumi (Präfektur Chiba) in die Einsamkeit, abgeschlossen von der Zivilisation und ganz auf sich gestellt.

DEMONSTRATIONEN UND REISEN:
1951 kämpfte er zum ersten Mal gegen einen 500 kg schweren Stier, ein Experiment, das er später noch 51 mal wiederholen sollte. Der Stier starb unter der Wirkung des ersten Tsuki, den Oyama genau zwischen die Augen des Tieres ausführte. Vor diesem Kampf hatte Oyama die Wirkung seiner Techniken in den Schlachthöfen der Präfektur Chiba an Stieren getestet. In seinen weiteren Kämpfen gegen Stiere brach er 49 Tieren mit Shuto die Hörner und tötete 3 Stiere in der Arena. Im April 1952 folgte er einer Einladung der US Professional Wrestling Association nach Chicago in Begleitung des Judoka ENDO KOKICHI (6. Dan) und eines hawaiianischen Kämpfers (BIG TOGO). Bei dieser Gelegenheit bereiste er 36 Staaten der USA, um seinen Stil Oyama-ryu vorzustellen. Auf der zehnmonatigen Tour gab er insgesamt 270 Demonstrationen. Er bestritt drei öffentliche Kämpfe, die er alle gewann. Im Januar 1954 startete er eine weitere Demonstrationsreise durch die Vereinigten Staaten. Unter anderem gab er im Madison Square Garden in New York eine brillante Vorführung seiner Kunst. Auch auf dieser Tour konnten seine Herausforderer – Boxer, Ringer und Karate-Meister – nicht gegen ihn bestehen. 1954 wiederholte er in der japanischen Stadt Tateyama seinen Versuch, gegen einen Stier zu bestehen. Es gelang ihm, einen 650 kg schweren Stier im Kampf zu töten.

UNTERRICHT:
1955 eröffnete er in Tokyo ein Dojo und begann zu unterrichten. 1956 weilte er auf Okinawa und bereiste anschließend viele südostasiatische Länder, um für seinen Stil zu werben. In Thailand nahm er die Herausforderung des bekannten Thai-Boxers »Black-Cobra an, über den Oyama sagt: »… Seine Beintechniken waren bemerkenswert und gefährlich. Er versuchte mich einige Male mit kreisenden Fußtechniken am Kopf zu treffen. Letztlich gelang es mir, einen Handkantenschlag zur Schläfe anzubringen, gefolgt von einem Fußtritt zum Körper. Wir fielen beide zu Boden, aber ich konnte mich wieder erheben. Trotzdem war ich nicht sehr zufrieden mit meinem Sieg. Der Kampf veranlaßte mich dazu meine Kombinationstechniken zu verbessern.

DIE „HUNDERT KÄMPFE“:
Oyama übernahm die Idee der hundert Kämpfe aus dem Kendo und Judo, wo sie in mehreren Dojo praktiziert wurden. Er nahm seinerzeit selbst an diesen Kämpfen teil, die er verletzt gewann. Die Idee besteht darin, daß während eines Tages hundert Gegner besiegt werden mußten. Im Kyokushin wurden sie zum erstenmal 1965 ausgeführt und von dem Engländer STEVE ARNEIL gewonnen, gefolgt von NAKAMURA TADASHI. 1966 gewann Oyama Shigeru, danach LOEK HOLLANDER (1967), JOHN JARVIS (1968), HOWARD COLLINS (1972), MUIRA MIYUKI .(1973), MATSUI AKIYOSHI (1986), ADEMIR DA COSTA (1987), FRANCISCO ALVAREZ (Filho) und YAMAKI KENJI (1998) und KAZUMI HAJIME (1999).

VERÖFFENTLICHUNGEN:
Das inzwischen als Kyokushin bezeichnete Karate verbreitete sich weltweit und wurde zu einem der Mitgliederreichsten Stile. 1957 wurde die Kyokushinkai (Organisation für Kyokushin- ryü) gegründet. 1958 bereits schrieb er sein erstes Buch -What is Karate. Das Buch wurde mit 120 000 verkauften Exemplaren zum Bestseller. 1966 veröffentlichte er sein zweites Buch This is Karate-. Auch dieses Buch gehört zu den besten in der Fachliteratur. 1970 veröffentlichte Oyama sein drittes Such -Advanced Karate-. 1984 er- schien »Karate, the World of the Ultimate«.

Oyama starb am 26. April 1994
Oyama-ryu war die anfängliche Bezeichnung für OYAMA‘s Karate. Die heute bekannte Bezeichnung Kyokushinkai wurde erst später verwendet. OYAMA MASUTATSU begann in einer schäbigen, heruntergekommenen Baracke zu unterrichten und hatte nur wenige Mitglieder. Die etablierten Schulen bezeichneten sein Dojo als Machi- dojo und betrachteten es mit Geringschätzung. Unterrichtet wurde Grundschule, Sabaki und Kumite. Oyama selbst unterrichtete selten, denn er war mit dem Bau eines neuen Dojo und mit einer zeitaufwendigen Expansionspolitik beschäftigt. Die Schule wurde von NAKAMURA TADASHI geleitet. Dieser führte einige Systemänderungen durch, unter anderem gründete er wegen der großen Fluktuation der Schüler ein eigenes Kyu-System (weiß, rot (orange), blau, gelb, grün, braun, schwarz), welches noch heute im Kyokushin-Karate praktiziert wird.

Kotaro Yoshida (ca. 1875): großer japanischer Kampfkunstmeister des Daito- ryu, bekannt für seine außerordentlichen Fähigkeiten in den Kampfkünsten. Kotaro galt als einer der besten Lehrer des Takeda-ryu seiner Zeit und als unübertreffbar im Schwertkampf, Messerwerfen und Jujutsu. Er war jedoch auch ein sehr exzentrischer Mensch. Wo immer er auftauchte, hatte er einen Fächer mit Eisenrippen (Tessen) bei sich. Mit seinen Eßstäbchen konnte er Fliegen aus der Luft fangen. Privat führte er ganz bewußt ein für die damaligen japanischen Verhältnisse sehr karges Leben, hatte nie irgendeinen materiellen Besitz, den er nicht bald aufgab, und lebte sehr naturverbunden (selten hatte er eine feste Unterkunft, lebte manchmal bei seinen Schülern oder zog für unbestimmte Zeit in die Berge. Auf seine Eigenarten angesprochen, sagte er: »Die Kampfkünste sind für die körperliche und geistige Übung der Menschen und für ihre Disziplin gedacht und nicht als Mittel, mit ihnen Geld zu verdienen oder Ruhm zu ernten.- Nach dieser Philosophie lebte er über 90 Jahre lang. Er war der Lehrer von RICHARD KIM und OYAMA MASUTATSU.

 

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Gegenstand

erhältliche Grössen

Bemerkung

 

Preis pro Stk.

Sfr.

Kata-Buch mit allen Katas vom Kyokushinkai-Stil                                     Autor: Hanshi Steve Arneil, 9. Dan, GB

 

Neue Ausgabe

 

70.-

Kyokushinkai Kata-Buch und deren Selbstverteidigungserklärungen                                   Autor: Hanshi Steve Arneil, 9. Dan,GB

 

 

 

60.-

IFK Kyokushin Karate
„KIHON“ 10. Kyu bis 2. Dan
(Beinhaltet alle Techniken unseres Stils der Reihe nach in gezeichneter Darstellung)
Autor: Hanshi Steve Arneil, 9. Dan, GB

 

 

 

22.-

Kleber „I love Karate“

 

 

 

3.-

Kleber „Kyokushinkai-Karate“
2 Sorten

Höhe 6 cm
Länge 60 cm

Schriftzug schwarz oder weiss, Klebfolie transparent

 

4.-

IFK-Stickabzeichen (Verband)

 

 

 

12.-

Stickabzeichen KC Wohlen

 

 

 

10.-

Kyokushinkai-Stickabzeichen blau

 

Kanchi-Schriftzug auf Karate-Gi

 

10.-

KYOKUSHINKAI T-Shirt
(Grundfarbe Weiss oder Schwarz nur mit Kyokushinkai-Zeichen vorne)

S / M / L / XL

auch „Girly“-Ausführungen
(eng anliegend)

 

25.-

KYOKUSHINKAI T-Shirt mit KC WOHLEN EMBLEM
(Grundfarbe Weiss oder Schwarz mit Kyokushinkai-Zeichen vorne und KC-Wohlen Zeichen hinten)

S / M / L / XL

auch „Girly“-Ausführungen
(eng anliegend)

 

25.-

Club Trainer KC Wohlen

3 / 4 / 9 / 10

Trainer mit schöner Stickerei

 

120.-
 

Clubtasche GROSS

L

NEU

 

90.-

Clubtasche KLEIN

M

NEU

 

80.-

Kanku-Pin

 

 

 

5.-

Schwarzes Tape für Bandagenfixierung

 

grosse Rolle

 

18.-

Karate-Gi                                       Qualität: leicht

110-200 cm

Bitte Körpergrösse in cm angeben

 

60-80.-

Karate-Gi                                       Qualität: schwer

140-200 cm

Bitte Körpergrösse in cm angeben

 

80-120.-

Schienbeinschoner

S / M / L / XL 

diverse Modelle

 

30-50.-

Schienbein-/ Fussschutz

S / M / L / XL

diverse Modelle

 

40-80.-

Handschutz

S / M / L / XL

diverse Modelle

 

20-50.-

Brustschutz

XS – B3

diverse Modelle

 

70-100.-

Tiefschutz

S / M / L / XL

diverse Modelle

 

40-70.-

Zahnschutz

 

diverse Modelle

 

20-30.-

 
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Trainings

Trainings

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Neue Einsteiger sind jederzeit herzlich willkommen.

Mitnehmen: Bequeme Sportbekleidung (keine Turnschuhe, wir trainieren Barfuss) und etwas zum Trinken für die Pause.

Anmeldung und weitere Infos:
Karate-Club Wohlen

5610 Wohlen
Tel: 076 332 82 28

 

TRAININGSZEITEN UND ORTE UNSERES CLUBS

Tag

Zeit

Ort

Wer

 
Montag 19.30 – 21.30 Uhr Dojo Karate-Club Wohlen
Gewerbering 10

Allgemeines Training
(alle Kyu-/Dan-Grade ab 14 Jahren)

 
Dienstag 20.00 – 21.30 Uhr Dojo Karate-Club Wohlen
Gewerbering 10

Kata/Bunkai – alternierend und Kyu-/Dan-Grad bezogen
(gemäss separatem Plan)

Plan Dienstagstraining

 

 
Mittwoch 17.30 – 18.30 Uhr Dojo Karate-Club Wohlen
Gewerbering 10
Maedchen und Knaben
6 – 9 Jahre

 

Mittwoch 18.30 – 20.00 Uhr Dojo Karate-Club Wohlen
Gewerbering 10
Maedchen und Knaben
10 – 15 Jahre
 
Mittwoch 20.00 – 21.30 Uhr Dojo Karate-Club Wohlen
Gewerbering 10
Erwachsene ab 40 Jahren
(alle Kyu-/Dan-Grade)
 
Donnerstag 19.30- 21.30 Uhr

Dojo Karate-Club Wohlen
Gewerbering 10

Kumite
(alle Kyu-/Dan-Grade)
 
Freitag

18.00 – 19.30 Uhr

Dojo Karate-Club Wohlen
Gewerbering 10

Schüler 6 – 15 Jahre
Kampftraining

alle Grad-Stufen

 
Freitag

19.30- 21.00 Uhr

Dojo Karate-Club Wohlen
Gewerbering 10

Kihon
ab 6. Kyu

 

Situationsplan Dojo Wohlen

Nur waehrend den Sommer – und Weihnachtsferien findet kein offizielles Training statt.