IFK-Sommerlager 2013

IFK-Sommerlager 2013

IFK- Sommerlager 2013

Vom 27. Juli bis 1. August durfte der Karate-Verband „IFK Switzerland Kyokushinkai“ zum 19. Mal das traditionelle Karate-Sommerlager durchführen. Unter den rund 130 Karatekas, bei denen auch Gäste aus Bulgarien begrüsst werden konnten, war der Karate-Club Wohlen mit insgesamt 16 Teilnehmern beteiligt.  Hanshi Steve Arneil (10. Dan) aus England vermochte als Trainingsleiter mit seinen 79 Jahren die Karatekas  in Willisau durch intensive und interessante Trainingseinheiten in allen Bereichen des Kyokushinkai-Karate zu fördern und zu fordern, das allen Teilnehmern dieses Lager erneut zu einem unvergesslichen Erlebnis verhalf.

Als heutiger Dojo-Leiter des „Kyokushinkai Karate Wettingen“ wurde Sensei Roland Juric von Hanshi Arneil das Diplom zum 4. Dan für seine unermüdlichen Verdienste im Zusammenhang mit dem Karate und seinem Engagement im Verband IFK überreicht. Der Karate-Club Wohlen gratuliert seinem Ehrenmitglied herzlich und wünscht ihm in seinen neuen Aufgaben und Verantwortung alles Gute.

 

 

 

 

Ferienhöck 2013

Ferienhöck 2013

Ferienhöck vom 5. Juli 2013

Einmal mehr durften die Verantwortlichen des Karate-Club Wohlen zum gemütlichen Ferienhöck in die Waldhütte Büttikon einladen. Eine Vielzahl der Mitglieder nutzte diesen geselligen Anlass erneut, um nebst dem Trainingsalltag bei Speis und Trank miteinander einen unvergesslichen Abend zu erleben. Der abendliche Postenlauf sowie diverse Aktivitäten bescherten eine rundum lockere und aufgestellte Stimmung, die bis in die frühen Morgenstunden andauerte.

Den organisierenden Mitgliedern dankt der Karate-Club Wohlen für diesen tollen Abend bestens.

 

WintiCup 2013

WintiCup 2013

Karate-Club Wohlen am 3. Winti-Cup in Winterthur

Sechs Pokale und Spezialpreis für Wohler Karatekas

Eine beachtliche Leistung gelang den Karatekas des Karate-Club Wohlen am 3. Winti-Cup, wurden  doch über alle Kategorien hinweg insgesamt sechs Podestplätze und die Trophäe für den Karateka mit dem 2besten Spirit“ des Turniers erkämpft.

Als letzter Höhepunkt vor der Sommerpause nahmen einige Karatekas des KC Wohlen die Herausforderung an, sich ihren Kontrahenten am Winti-Cup 2013 zu stellen. Mit über 130 startenden Karatekas erreichte der am Rennweg in Winterthur durchgeführte Cup einen Teilnehmerrekord, das auf die stetig ansteigende Attraktivität dieses Cups zurückzuführen ist. Die insgesamt 16 Karatekas des Karate-Club Wohlen starteten in sieben verschiedenen Kategorien, in denen erfreuliche Resultate erzielt werden konnte.

Vier Podestränge in den „Non-Contact“-Kategorien
Gleich mit zehn Karatekas trat der Traditionsclub aus dem Freiamt in den Kategorien unter 16 Jahren an und konnte durchwegs an die Leistungen der vorangegangenen Turniere anknüpfen. Ein schwieriges Unterfangen bot sich Sven Hofer in der Kategorie „Piccolo“, startete er doch als einziger Wohler Vertreter in einem grossen Feld von insgesamt 28 Teilnehmern. Der verlorene zweite Kampf,  liess Hofer nichts anhaben und folglich wusste er in der Hoffnungsrunde vollends zu überzeugen wo er alle seine Kontrahenten souverän besiegen konnte. Trotz der Strapazen der vielen Vorrundenkämpfe  zeigte er einen starken Finalkampf der insgesamt fünf Minuten andauerte. Seine gute Kondition und die exzellente Beintechniken verhalfen ihm schlussendlich, dass er diesen Finalkampf für sich entscheiden konnte. Somit konnte es sich über den verdienten und tollen 1. Rang freuen.
Einziger Wohler Vertreter in der Kategorie „Medium 1“ war David Gauch, der sich in einem Teilnehmerfeld von 16 Karatekas behaupten musste. Trotz des „Non-Contact“-Systems musste Gauch einige starke Treffer einstecken, doch infolge seines Durchhaltewillens konnte er sich den erfreulichen 3. Rang sichern.
In der Kategorie „Medium 2“ war Wohlen mit Kevin Sarantidis, Lukas Strebel und Jenny Hofer vertreten. Die drei jungen motivierten Karatekas versuchten sich im Feld von 21 Startenden durchzusetzen, doch ein Platz auf dem Podest blieb ihnen verwehrt. Sarantidis und Strebel vermochten sich trotz engagiertem Einsatz auch in der Hoffnungsrunde nicht durchzusetzen und schieden bereits nach der zweiten Runde aus. Hofer verlor ihren zweiten Kampf gegen die spätere Finalteilnehmerin knapp, konnte jedoch in der Hoffnungsrunde der starken Konkurrenz über weite Strecken Paroli bieten. Infolge eines knappen Schiedsrichterentscheides blieb ihr der Halbfinaleinzug verwehrt, durfte sich aber trotz dem über ihren guten fünften Schlussrang freuen.
Grosse Hoffnungen durfte man sich aus Wohler Sicht in der Kategorie „Grande“ machen, starteten doch fünf erfahrene Wohler Karatekämpfer. Während sich überraschenderweise Lukas Brändli und LK bereits nach der ersten Runde vom aktiven Wettkampfgeschehen verabschieden mussten, lieferten Trim Hasanaj, Raoul Keusch und Chantal Gauch packende Zweikämpfe gegen ihre Konkurrenz. Obwohl Gauch in der dritten Runde beim direkten Zusammentreffen gegen ihren Dojo-Kollegen Keusch ihn in einem interessanten Kampf in die Hoffnungsrunde verwies, kämpfte Keusch überzeugt weiter und machte sich den dritten Podestrang am Tag seines Geburtstages gleich zu seinem eigenen Geschenk. Der wohl schönste und attraktivste Kampf lieferten sich die beiden Wohler Hasanaj und Keusch, wobei er sich in diesem Hoffnungsrundenkampf Hasanaj geschlagen geben musste und in der Folge den guten 5. Schlussrang belegte. Gauch konnte alle ihre Vorrundenkämpfe für sich entscheiden, verlor jedoch in einem sehr hart geführten und spektakulären Halbfinalkampf in der Verlängerung durch Schiedsrichterentscheid äusserst knapp. In der Folge durfte sie ebenfalls den erfreulichen 3. Rang von insgesamt 31 gestarteten Karatekas in dieser Kategorie feiern.

Erfolgreiche Newcomer im Semi-Kontakt
Mit Beda Mauley und Oliver John stellten sich zwei Wohler Karatekas erstmals der Herausforderung in der Kategorie Junioren der 16 bis 20 Jährigen des Semi-Kontakts, wo die Treffer zum Körper mit bis zu 50% Kontakt ausgeführt werden dürfen. Während dem Mauley trotz gutem Kampfeinsatz bereits in der dritten Runde ausschied, konnte sein Trainingspartner John souverän bis in den Finalkampf vorstossen. Der 18-jährige Wohler forderte seinen, um rund 40 cm grösseren und um rund 25 kg schwereren Gegner konditionell und technisch bis aufs Letzte heraus, verlor aber nach vier Minuten regulärer und einer Minute Verlängerungszeit mit 2:1 Schiedsrichterstimmen diesen attraktiven und spannenden Finalkampf äusserst knapp. Trotz des unterlegenen Finalkampfes durfte er sich über den zweiten Rang und die erbrachte Leistung in seinem ersten Wettkampf riesig freuen.
Bei den Herren über 175 cm Körpergrösse startete Josip Lasic zum ersten Mal an einem Wettkampf. Nervös aber mit gutem Kampfgeist stieg der Newcomer aus Wohlen in die Kämpfe ein, musste aber in der zweiten Runde Lehrgeld zahlen und schied gegen einen routinierten Kämpfer aus.
Motiviert und engagiert stiegen in der Kategorie Herren unter 175 cm Körpergrösse mit Hannes Bigler, José Wietlisbach und Sempai Ramon Pfister gleich drei Wohler in das Kampfgeschehen des Semi-Kontaktes ein. Während dem Sempai Pfister schon vor Jahren Wettkampferfahrung aneignen konnte, stiegen mit Bigler und Wietlisbach zwei weitere Nachwuchskämpfer erstmals auf die Matte. Während dem Bigler in der dritten Runde gegen Sempai Pfister ausschied, vermochte sich Wietlisbach von Kampf zu Kampf steigern und gewann all seine Vorrundenkämpfe souverän. Sempai Pfister musste nach einem verhaltenen ersten Kampf bereits in der Hoffnungsrunde, wo er dann aber an die erwarteten Leistungen anschliessen und bis in den Final vorstossen konnte. Somit standen sich in dieser Kategorie zwei Wohler gegenüber, die sich die obersten Podestränge unter sich ausmachen konnten. In einem attraktiven und unterhaltsamen Finalkampf schenkten sich die beiden Wohler nichts, doch lagen leichte Vorteile bei Sempai Pfister worauf er nach Schiedsrichterentscheid auch als Sieger in dieser Kategorie auserkoren wurde. Trotz der Finalniederlage durfte sich Wietlisbach über die tolle Leistung und den verdienten zweiten Podestrang freuen.

 „Best Spirit“ für Oliver John
Anschliessend an die Siegerehrung konnte der Veranstalter noch einen Spezialpreis für den besten Kämpfer des Turniers aushändigen. Infolge des Kampfgeistes, der Fairness und der sehr guten Kampftechnik konnten die Schiedsrichter einstimmig und unter grossem Applaus der vielen Zuschauer dem Wohler Oliver John diese Ehrenauszeichnung überreichen. Diese, für John verdiente Auszeichnung an seinem ersten Wettkampfanlass lässt für seine Budo-Laufbahn vieles erhoffen.

Galerie Winit-Cup 2013

 

Ichi Geki Cup 2013

Ichi Geki Cup 2013

Zum dritten Mal führte das Dojo Karate Kyokushinkai Wettingen, unter der Leitung von Sensei Roland Juric, das einzige Novizen-Vollkontaktturnier der IFK durch. Hier bot sich Vollkontakt-Neulingen die Möglichkeit, die echte Herausforderung des Kyokushin anzunehmen und erste Erfahrungen zu sammeln.

Diese Herausforderung nahm nun auch Sempai Ramon Pfister wahr. Er stellte sich dieser harten Aufgabe und startete im Mittelgewicht (70-80kg). Mit vier Wettkämpfern in seiner Kategorie wurde das System „Round Robin“ angewendet, was bedeutete, dass jeder gegen jeden antreten musste.

Der erste Gegner von Sempai Ramon war Andreas Janka aus Chur. Der Kampf verlief hart und fair, bis kurz vor Schluss, als Sempai Ramon vom Gegner mit der Faust ins Gesicht getroffen wurde. Glücklicherweise konnte Sempai Ramon den Kampf wieder aufnehmen. Doch obwohl Janka mit einem Kenten verwarnt wurde, gewann er den Kampf nach Schiedsrichterentscheid aufgrund der besseren Kondition und dominanteren Kampfgestaltung.
Als Sempai Ramon den zweiten Kampf antreten wollte, musste er leider aufgrund starker Schmerzen im Oberschenkel forfait geben und auch auf den letzten Kampf verzichten, womit er keine Chance mehr auf einen Podestplatz hatte.

Das Wichtigste für Sempai Ramon war aber die Teilnahme selbst, um so der wahren Natur des Kyokushin näher zu kommen. Denn hier werden Mut, Kampfgeist und Durchhaltewille gefordert. Herzliche Gratulation!

Karate Prüfung 28.06.2013

Neue Gradierungen:

10. Kyu:    
-SIVANATHAN Mervin,
-YÜCEL Yücel-Ercan,
-MEIER Remo,
-RÜTTIMANN David

9. Kyu:                
-PLANK Andrea,
-THILAGANATHAN Praveen,
-PLANK Tobias

8. Kyu:                
-THIRUTHABANDRAN Deepa,
-STREBEL Jonas,
-JOHN Oliver,
-HYSENI Bonart

7. Kyu:                
-SARANTIDIS Dimitrios,
-WIETLISBACH José
 
5. Kyu:                
-MAULEY Beda,
-BRÄNDLI Lukas
 
3. Kyu:                
-GAUCH Chantal

Herzliche Gratulation an alle erfolgreiche Prüflinge!

 

Kolibri Cup 2013 in Schluein

Kolibri Cup 2013 in Schluein

Raoul Keusch gewinnt Gold

Am 16. Juni 2013 traf sich der IFK (International Federation of Karate)- Nachwuchs  bis 16 Jahre in Schluein (GR), um sich – anlässlich des 23. Kolibricups – in den Disziplinen Clicker (dem Kämpfen ohne Kontakt) und Kata zu messen. 20 Mädchen und Jungen aus dem Karate – Club Wohlen stellten sich den Karatekas aus den Dojos Trimmis, Ilanz, Chur, Anglikon und Goldach/Tübach.
In der Kategorie Klein schaffte Sven Hofer mit dem 2. Rang sein bisher bestes Ergebnis und konnte nach einer Topleistung den Silberpokal mit nach Hause nehmen. Thiruthabandran Deepa und Arun sammelten als Turnierneulinge wertvolle Erfahrungen und schlossen auf den Plätzen 16 und 19.
7 Wohler mischten sich unter das 17 Athleten zählende Feld der Kategorie Mittel. Evan Unterasinger erreichte bei seinem ersten Turnier Platz 17, Praveen Thilaganathan, Bonart Hyseni und Max Norsky schlossen auf den Plätzen 16, 14 und 12. Eine Top Ten Rangierung erreichte Lukas Strebel mit dem 9. Rang. Kevin Sarantidis stiess im Kumite (Kampf) bis in den Viertelfinal vor und durfte sich über den sehr guten 4. Rang freuen. Ebenfalls bis in den Viertelfinal Kumite schaffte es David Gauch, dieser konnte sich aber durch die Kombinationswertung mit starken Katas aufs Podest katapultieren und durfte sich über den 2. Platz freuen.
In der Kategorie Gross erreichte Abishek Veerasingam Platz 18, Léane Suter Platz 16, LK Platz 14 und Dimitrios Sarantidis Platz 12. Jenny Hofer bewies mit ihrem 7. Rang wieder einmal ihre konstant guten Leistungen. Besonders erfreulich war das Kumite aus Wohler Sicht, da bis zum Halbfinal alle „Fremddojos“ eliminiert waren. So erreichte in der Schlusswertung Brian Funk den 6. Platz und das Podest wurde besetzt durch Trim Hasanaj auf dem 3., Lukas Brändli auf dem 2. und Raoul Keusch auf dem 1. Rang.
In der Clickerkategorie ab 4. Kyu gewann Chantal Gauch den ersten Ausscheidungskampf souverän, wurde aber in der 2. Runde aufgrund eines unglücklichen Treffers disqualifiziert. Sie erreichte somit den 6. Schlussrang.
Herzliche Gratulation allen Athletinnen und Athleten zu den super Leistungen!!

Rangliste klein
Rangliste mittel
Rangliste gross
Rangliste ab 4.Kyu

 

 

Karate für Schüler und Jugendliche

Karate für Schüler und Jugendliche


„DER WEG DES KARATE IST DER WEG DER KINDLICHEN PIETÄT, HÖFLICHKEIT UND DER SOZIALEN ORDNUNG“

Idol und Begründer des „Kyokushinkai“-Karate-Stils Masutatsu Oyama (1923 bis 1994)


Ist Karate für Kinder sinnvoll?

Angesichts des wachsenden Gewaltpotentials auf den hiesigen Pausenplätzen, Schulwegen und in Wohnquartieren mögen sich Eltern sicherlich besorgt fragen: „Wird mein Kind durch Karate nicht erst zum Schlagen erzogen?“ Warum also Karate für Kinder? – Karate kann ein Weg sein, zu sich selber zu finden. Dazu gehört eine Offenheit, mit nichts als sich selber zu beginnen: Eine Gabe, die gerade dem Kind völlig natürlich ist, wenn es etwas zu entdecken gibt. Der Karateweg (Karate-Do) lässt sie ihre Sinne und ihren Körper neu entdecken: Muskeln, die vorher nur träge und faul waren, werden jetzt allesamt gebraucht und gespürt, keiner ist unwichtig. So entwickelt das Kind ein tragendes Selbstwertgefühl, das seine natürliche Aggressivität nicht zerstörerisch austobt und unterdrückt.
Das Begrüssungsritual vor und nach jedem Karatetraining stammt aus dem Zen-Buddhismus und hilft, von Alltag abzuschalten und die Gedanken auf das kommende oder das vergangene Training zu konzentrieren. Im traditionellen Kyokushinkai-Karate hat dieser Moment der Ruhe meditativen Charakter und ist ein wichtiger Bestandteil des Trainings.
Neben dem Erlernen von Schlag- und Abwehrtechniken reichern sich die Kinder im Training auch sehr viel Selbstverteidigungswissen, Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit, persönliche Ausgeglichenheit, Schnelligkeit, Kondition, Härte, mentale Stärke und vieles mehr an. Diese Faktoren werden in jedem Training von Neuem gefördert, sei es beim Erlernen  der Techniken in der Grundschule (Kihon), beim Kata-Laufen (reglementarisch festgelegter Kampf gegen einen imaginären Gegner) oder im eigentlichen Karate-Kampf (Kumite).
Unter diesen Lerneffekten wachsen die Kinder zu sehr selbstsicheren  Personen heran, wobei das Erlernte in allen Bereichen ihres weiteren Lebens als gute Unterstützung dienen kann, sei es in der Schule, während der Lehre, bei der Arbeit oder aber auch im privaten Leben. Nur ein Karateka, der schon längere Zeit das Training regelmässig besucht, weiss und versteht, was Karate und insbesondere das „Kyokushinkai“ bedeutet.

Geschichte und Allgemeines zum Schüler-Karate im Club Wohlen

Nach dem der Karate-Club Wohlen die ersten Trainingseinheiten 1973 im Freiamt durchgeführt hatte, wurde den Verantwortlichen schon bald einmal klar, dass dieser „KYOKUSHINKAI“-Karate-Stil, mit seinem enormen Potential an sinnorientierter Ausbildungsmethodik für mentale, physische und psychische Verhaltensförderung von Personen unterschiedlichen Geschlechts, Alters und körperlicher Verfassung, für die Zukunft ein wichtiger sportlicher Faktor für Erwachsenen und insbesondere aber auch für die Jugend darstellen kann. Mit diesem Gedanken  konnte Ende August 1977 der erste Schülerkurs für schulpflichtige Mädchen und Knaben ausgeschrieben werden. Die vorerst an einem Freitag Abend von 18.00 bis 20.00 Uhr und später dann an einem Mittwoch von 17.00 bis 19.00 Uhr organisierten Karate-Trainings stiessen, trotz des damals noch eher unbekannten Karate-Sports, bei den Jugendlichen auf grosses Interesse.

Schülertraining im Januar 1978

In unzähligen, aber dem Stil entsprechenden und straff geführten Trainingseinheiten in der „Säulen-Halle“ in Wohlen, erlernten in der Folge die kampfsporthungrigen Mädchen und Knaben zwischen 10 und 16 Jahren die unvergleichbaren Gegebenheiten einer asiatischen Kampfsportart, die in der weiteren Zukunft stets an Popularität erringen sollte. Von Anfang an war das Interesse dieses Karate-Unterrichts auch bei den Mädchen sehr gross und beim gemeinsamen Trainieren mit den Knaben erlernten sie auch ihre Verhaltensweise gegenüber dem angeblichen stärkeren Geschlecht.

Drei Mädchen aus dem Schülerkurs im November 1978
v.l.: Vreni Wildi, Anna Retucci, Sabine Künzel
 

Aus diesem gezielten  Aufbau der Jugendlichen in diesem Schüler-Karate-Training ging dann auch schon bald hervor, dass diese Karatekas mit ihrem Interesse die Grundlage für die Zukunft des Karate-Club Wohlen bildeten. Immer wieder traten junge Budosportler und Budosportlerinnen vom Schüler-Karate ins Training der Erwachsenen über, wo sie in jedem Fall auch sofort integriert und akzeptiert waren.


Teil der Karatekas des Schülerkurses im Sommer 1981


Mit Erstaunen konnte in der Vergangenheit auch immer wieder festgestellt werden, wie sich ein Grossteil der Jugendlichen in ihrer Entwicklung zusammen mit dem Karate stets positiv in allen Belangen entwickelt haben. Dies ist vor allem darauf zurück zu führen, dass auf ein gezielter und kontrollierter Aufbau des Körpers, im enorm wichtigen Stadium des Wachstums des jungen Sportlers, speziell geachtet wird. Die für die Jugendlichen vorerst kaum bemerkbaren mentalen Fortschritte sind bereits nach kurzer Zeit und beim regelmässigen Trainingsbesuch von den Trainingsverantwortlichen schon bald mal erkennbar. Besonders durch das disziplinierte Trainieren wird unabhängig von der Teilnehmerzahl ein maximaler Lerneffekt erzielt.

Juniorinnen unter sich: Die Mädchen des Schülerkarates im September 1993


Teil der Junioren des Schülerkurses im September 1993

Die Kleinsten des Karate-Club Wohlen im September 1993

 


Als jungen Anfänger das Ziel vor Augen zu haben, dass man einmal zu oberst auf einem Siegerpodest stehen kann oder dass man mit einer Nationalmannschaft im Ausland an einem Turnier teil nehmen kann, mag für jeden sicherlich ein grosser Wunsch sein, doch mit der entsprechenden Einstellung und vor allem mit dem Durchhaltewillen wurde schon manchem Karateka aus unseren Clubreihen dieser Traum verwirklicht. Immer wieder gingen im Laufe der Zeit Karatekas aus dem Schüler-Karate hervor, die in späteren Jahren den Anschluss an die nationale Spitze in technischer oder aber auch in kämpferischer Hinsicht geschafft haben.

 Mitglieder des Schüler-Trainings  im Oktober 1995 in der „Säulen-Turnhalle“ in Wohlen

 
„Trainieren ist das Eine, Motivation das Andere“ – Besonders die Kinder können sich von neuen, noch nie erlebten Sachen und Übungen enorm beigeistern lassen. Dies bedingt jedoch, dass die Trainingseinheiten sehr abwechslungsreich und interessant gestaltet werden können. Besonders auch in dieser, relativ körperlich und geistigen anstrengenden Sportart, ist es wichtig, dass der spielerische Lerneffekt nicht vergessen geht. Diese Sportart zeichnet sich insbesondere im Karate-Club Wohlen  dadurch aus, dass über Jahre hinweg fast kein Training identisch zu einer vorhergehenden Lektion gestaltet wird. So wird der Geist, Körper und die Seele eines Budokas stets von Neuem gefordert und er erfährt somit in jeder Beziehung eine grosse Ausgeglichenheit. In dieser Vielfalt der Trainingseinheiten wird jeder Schüler von der ersten Trainingseinheit an auf diverse Situationen im täglichen Alltag vorbereitet.

 Teil der Mitglieder im Schülerkarate im November 1997

Nebst dem zeichnet sich aber auch bei manchem Karateka das Phänomen ab, dass er sich mit der Zeit speziell auch für Turniere interessiert, wo er sich mit anderen Karatekas messen kann. Seit geraumer Zeit werden speziell für Kinder immer wieder Turniere organisiert, bei denen sie sich im Clicker (Kampfstil ohne Körperkontakt) oder im Kata behaupten können. Die Nomination und somit die Teilnahme von den Jugendlichen an solchen Anlässen steigern die Motivation im Training enorm und tragen so auch bei, dass die eigenen Ziele verfolgt und verwirklicht werden. Die Teilnahme an Wettkämpfe bilden in erster Linie eine wichtige Stütze zur Selbstüberwindung und –bestätigung. Es ist immer wieder erstaunlich, mit welchem Elan und mit welcher Überzeugung Jugendliche im Ernstfall und unter Berücksichtigung von den strengsten Kampfregeln auf der Matte auftreten. Das Lernen von Schnelligkeit, List, Motorik, Auftreten, Überzeugungs- und Kombinationstechnik und nicht zu letzt auch von Fairness und Akzeptanz gegenüber dem Kontrahenten  sind nur einige zu erwähnende wichtige Punkte, die zum Beispiel aus einem Clicker-Kampf hervorgehen. Mit jeder Turnier-Teilnahme wächst das Selbstbewusstsein und die körperliche und geistige Verfassung wird gefördert.

 

Wohler Karatekas am Junioren-Clicker-Turnier im November in Wohlen 

 
Die Wohler Karate-Crew am Pilatus-Cup in Sarnen (April 2001)


Die Wohler Karate-Judgend am Clicker-Wettkampf in Sarnen (November 2001)


 Wohler Clicker-Team am internationalen Junioren-Cup 2002 in Sarnen
(in der Bildmitte: Hanshi Steve Arneil, 9. Dan aus England, der ranghöchste Dan-Träger im internationalen Karate Verband „IFK“)


Olivier Strub (l.) im Clicker-Einsatz  (Mai 2002)


Albana Bajrami (l.) bedrängt ihre Gegnerin (Mai 2002)

Was sich beim Karate-Club Wohlen über Jahre mit Erfolg bewährt hat, ist, dass das Trainieren im Schülerkarate nur für Jugendliche ab dem 10. Lebensjahr zugänglich war. Im Wandel der Zeit mussten sich aber die Verantwortlichen des Clubs über diese Altersgrenze einige Gedanken machen, denn die Nachfrage für diese attraktive Budosportart für Mädchen und Knaben unter 10 Jahren wurde immer grösser. So fand im August 2002 im Schülerkarate eine neue Ära ihren Anfang, denn es wurden nun Trainingslektionen ab dem 6. Altersjahr angeboten. Damit aber die Jugendlichen über 10 Jahre in ihren Trainingsaktivitäten nicht unterfordert und die jüngeren Kinder nicht überfordert wurden, beschloss man, die Einheiten in zwei Gruppen aufzuteilen, wobei in der Einen die 6- bis 9-jährigen Kinder und in der Anderen die 10- bis 15-jährigen Jugendlichen trainieren. Diese Aufteilung wurde von verschiednen Seiten her sehr positiv unterstützt, womit Ende des Jahres 2002 schon zwei stolze Karateklassen präsentiert werden konnten.

 
Karate-Klasse der 6 bis 9-jährigen Kinder im Dezember 2002
 

Karate-Klasse  der 10 bis 15-jährigen Jugendlichen im Dezember 2002

Schülerkarate 2003

Karatekas im Schülerkarate der Klasse 6-9 Jahre im Juli 2003

Karatekas im Schülerkarate der Klasse 10-15 Jahre im Juli 2003
 
Karatekas im Schülerkarate der Klasse 6-9 Jahre im Dezember 2003
 
Karatekas im Schülerkarate der Klasse 10-15 Jahre im Dezember 2003

 

Schülerkarate 2004

Erstmalige Teilnahme an einem Kolibri-Cup
 
Infolge der regen Teilnahme des jungen Wohler Karate-Nachwuchses an den regelmässig stattfindenden Clicker-Sammeltrainings, wurde ihnen die erstmalige Teilnahme am „5. Colibri-Cup“ ermöglicht. Mit 15 startenden Karatekas war das Wohler-Team an diesem Sonntag, den 20. Juni 2004 eines der grössten  teilnehmenden Dojo. In den Wettkampfdisziplinen Kata und Clicker mussten sie sich gegen insgesamt 65 andere TeilnehmerInnen messen. Selin Puluca erreichte in der Kategorie „Klein“ den überraschenden 3. Schlussrang, nachdem sie sich im Clicker gegen ihre Trainingspartnerin Veronica Di Lisi durchsetzte und so in den Final einzog.

Teilnehmer am 5. Kolibri-Cup 20.6.2004 in Wohlen

Karatekas im Schülerkarate der Klasse 6-9 Jahre im Juni 2004
 
Karatekas im Schülerkarate der Klasse 10-15 Jahre im Juni 2004
 
Schülertraining im Freien (September 1994)
 
Teilnehmer am 6. Kolibri-Cup 12.12.2004 in Ilanz
 
Karatekas im Schülerkarate der Klasse 6-9 Jahre im Dezember 2004

Karatekas im Schülerkarate der Klasse 10-15 Jahre im Dezember 2004

 

Schülerkarate 2005

Selin Puluca am Pilatus-Cup (19.03.1005)
 
Karatekas im Schülerkarate der Klasse 6-9 Jahre im Juni 2005
 
Karatekas im Schülerkarate der Klasse 10-15 Jahre im Juni 2005

Karatekas am 7. Kolibri-Cup vom 19. Juni 2005 in Wohlen

Wohler Karatekas am 8. Kolibri-Cup vom 11. Dezember 2005 in Tübach
 

Schülerkarate 2006

Karatekas im Schülerkarate der Klasse 6-9 Jahre im Mai 2006

Veronica Di Lisi (r.) am 10. Kolibri-Cup in Wohlen

Teil der Wohler Karatekas am 10. Kolibri-Cup vom 10. Dezember 2006 in Wohlen

Schülerkarate 2007

Schülertraining der 6-9-Jährigen im April 2007

Karatekas im Schülerkarate der Klasse 6-9 Jahre im April 2007

Karatekas im Schülerkarate der Klasse 10-15 Jahre im April 2007

Wohler Karatekas am 11. Kolibri-Cup vom 17. Juni 2007 in Tübach

Wohler Karatekas am 12. Kolibri-Cup vom 9. Dezember 2007 in Wohlen

Schülerkarate 2008

Wohler Karatekas am 13. Kolibri-Cup vom 15. Juni 2006 in Chur

Karatekas im Schülerkarate der Klasse 6-9 Jahre im August 2008

Karatekas im Schülerkarate der Klasse 10-15 Jahre im August 2008

Wohler Karatekas am 14. Kolibri-Cup vom 14. Dezember 2008 in Tübach

Schülerkarate 2009

Wohler Karatekas am 15. Kolibri-Cup vom 14 Juni 2009 in Sagogn

Karatekas im Schülerkarate der Klasse 6-9 Jahre im September 2009

Karatekas im Schülerkarate der Klasse 10-15 Jahre im September 2009

Erfolg der Wohler Karatekas am 16. Kolibri-Cup vom 13. Dezember 2009 in Wohlen

Wohler Karatekas am 16. Kolibri-Cup vom 13. Dezember 2009 in Wohlen

Trainingsleiter des Karate-Club Wohlen nach dem J&S-Leiterkurs im Juni 2009

Schülerkarate 2010

 Wohler Karatekas am 17. Kolibri-Cup vom 13. Juni 2010 in Sagogn

Wohler Karatekas am 18. Kolibri-Cup vom 12. Dezember 2010 in Tübach

Schülerkarate 2011

Wohler Karatekas am Pilatus-Cup vom 26. März 2011 in Kriens

Karatekas im Schülerkarate der Klasse 6-9 Jahre im April 2011

Karatekas im Schülerkarate der Klasse 10-15 Jahre im April 2011

Wohler Karatekas am 19. Kolibri-Cup vom 19. Juni 2011 in Sagogn

Karatekas am 20. Kolibri-Cup vom 11. Dezember 2011 in Wohlen

Schülerkarate 2012

Wohler Karatekas am Pilatus-Cup vom 24. März 2012 in Kriens

Wohler Karatekas am Winit-Cup vom 14. April 2012 in Winterthur

Wohler Karatekas am 21. Kolibri-Cup vom 17. Juni 2012 in Sagogn

Karatekas im Schülerkarate der Klasse 6-9 Jahre im Juli 2012

Karatekas im Schülerkarate der Klasse 10-15 Jahre im Juli 2012

Wohler Karate-Jugend an der Kumite-Schweizermeisterschaft 17.11.2012 in Chur

Grossteil der Wohler Karatekas am 22. Kolibri-Cup vom Dezember 2012 in Tübach

Schülerkarate 2013

Wohler Karatekas am Pilatus-Cup vom 23. März 2013 in Kriens

Karatekas im Schülerkarate der Klasse 6-9 Jahre am 27. März 2013

Karatekas im Schülerkarate der Klasse 10-15 Jahre am 27. März 2013

 

Schülerkarate 2014

Teil der Karatekas im Schülerkarate der 6- bis 9- jährigen vor der Sommerpause 2013

Teil der Karatekas im Schülerkarate der 10- bis 15- jährigen vor der Sommerpause 2013

 

Schülerkarate 2015

Teil der Karatekas im Schülerkarate der 6- bis 9- jährigen im Februar 2015

 

Teil der Karatekas im Schülerkarate der 10- bis 16- jährigen im Februar 2015


Eintritt in das Schüler-Karate bei Karate-Club Wohlen

Für einen Eintritt in das Schülerkarate müssen folgende Punkte beachtet werden:

  1. Bevor ein erstes Mal aktiv im Training teilgenommen werden kann, sollte der Schüler oder die Schülerin vorerst ein ganzes Karate-Training  in der entsprechenden Schüler-Klasse als Zuschauer mitverfolgen, damit ein erster Eindruck von der Art des Trainings vorhanden ist.
  2. Danach steht jedem die Möglichkeit offen, unverbindliche Probetrainings als aktives Mitglied zu absolvieren.
  3. Nach dieser Probe-Einheit kann sich das betreffende Kind noch weitere Gedanken über den Beitritt in den Club machen.
  4. Sobald sich der Schüler für die definitive Teilnahme am Karte-Training entschieden hat. werden dann die entsprechenden Unterlagen inklusive Anmeldung, Statuten und Reglements im Training abgeben.
  5. Mit der Abgabe des ausgefüllten Anmeldeformulars wird das Kind automatisch als Neumitglied in den Karate-Club Wohlen aufgenommen.
  6. Bezüglich der Beschaffung des entsprechenden Trainingsgewandes (Karate-Gi) ist es so, dass dies direkt mit der Abgabe des Anmeldeformulars im Club bestellt werden kann.

=>     Der Eintritt in den Karate-Club Wohlen sowie der unverbindliche Besuch als 
Zuschauer oder im Probe-Training ist jederzeit möglich.

Weitere Auskünfte können beim Präsidenten oder bei den Trainingsleitern eingeholt werden.

Trainingszeiten im Schüler-Karate

Die Trainingseinheiten für beide Klassen finden jeweils in der Junkholz-Turnhalle 1  in Wohlen statt.

Kinder und Schüler von 6 bis 9 Jahre:                      Jeweils Mittwoch 17.30 – 18.30 Uhr          

Schüler und Jugendliche  von 10 bis 15 Jahre:          Jeweils Mittwoch 18.30 – 20.00 Uhr           

Ist die Zeit gekommen, wo der Mensch für etwas Neues bereit und aufnahmefähig ist,
so kann es ihm beigebracht werden.
Er kann es dann verarbeiten und verstehen.
Er kann sich so physisch und psychisch aufbauen lassen und heranreifen.
Karate ist ein Weg mit viel Erziehung und unendlicher Vielfalt.

OSU
Shihan Raphael Gauch

 

 

 

 

 

Nachwuchsturnier Sarnen

Nachwuchsturnier Sarnen

Anlässlich des Nachwuchs- und Plauschturnieres vom Dienstag, den 4. Juni 2013 im Dojo Sarnen durfte der Karate-Club Wohlen mit vier jungen Karatekas antreten. An diesem Klicker-Turnier, das ausschliesslich für die niedrigsten Mitglieder bis und mit Blau-Gurt (10. bis 7. Kyu) gedacht ist, nahmen insgesamt 23 junge Karatekas teil.  Es wurde mit grossem Einsatz um die begehrten Pokale gekämpft. Das Niveau war beachtlich gut und die Wohler-Karatekas wussten sich durchwegs zu behaupten. Während Aymen Elfanne leider bereits nach dem ersten Kampf ausschied, vermochte sich Deepa Thiruthabandran über die Hoffnungsrunde bis auf den 5. Rang vorzukämpfen. Der schon etwas routiniertere Abishek Veerasingam verlor in der Vorrunde seinen Kampf gegen den Trainingskollegen Brian Funk und musste ebenfalls in die Hoffnungsrunde. Dort überzeugte jedoch Abishek und er konnte sich in einem engagierten kleinen Final den guten 3. Rang sichern. Brian Funk lieferte einen überzeugenden guten Finalkampf und konnte sich durch einen klaren Schiedsrichterentscheid in der Schlussabrechnung über den Turniersieg freuen.

 

 

 

 

 

Kata SM 2013 Wohlen

Kata SM 2013 Wohlen

 

Wohler Karatekas holen zweimal Silber und einmal Bronze

Die diesjährige Kata-Schweizermeisterschaft des Verbandes IFK (International Federation of Karate) im Stil Kyokushinkai wurde vom Karate-Club Wohlen, der dieses Jahr sein 40-Jähriges Bestehen feiert, durchgeführt. Im Kata – eine der beiden Wettkampfformen im traditionellen Kyokushin Karate – werden Formen gelaufen und Tritte und Schläge gegen einen imaginären Gegner ausgeführt. Ziel des Wettkämpfers ist dabei, eine Kata in der vorgegebenen Abfolge von Techniken stark und präzise auszuführen, um mit möglichst hohen Noten bewertet zu werden.

Bestätigter Vize-meistertitel in der Elite
In der Kategorie Elite Herren verteidigte Gerhard Baumgartner seinen Vize-meistertitel vom letzten Jahr erfolgreich und beendete den Finalgang auf dem 2. Rang. Ronny Furger konnte sich in der gleichen Kategorie im Vergleich zum Vorjahr um einen Rang verbessern und schloss auf dem guten 5. Rang. Ramon Pfister startete dieses Jahr zum ersten Mal an der Kata-Schweizermeisterschaft und erreichte mit dem 10. Rang eine respektable Top-Ten Qualifikation.

Zweimal Bronze im Nachwuchs
Keerthana Veeransingam schaffte im Nachwuchs gleich zweimal den Sprung aufs Podest, und zwar sicherte sie sich in der Kategorie Nachwuchs Damen Einzel nach einem äusserst spannenden Finaldurchgang den 3. Rang. Ebenfalls Bronze erreichte sie in der Kategorie Team Nachwuchs zusammen mit ihren zwei Teamkameraden Beda Mauley und Lukas Blum. Diese beiden belegten in der Kategorie Nachwuchs Herren die sehr guten Schlussränge vier und fünf.

Erneuter Vize-meistertitel bei den Junioren

Aus den 20 startenden der Kategorie Junioren Mädchen schaffte Chantal Gauch erneut den Sprung aufs Silberpodest und konnte so ihren letztjährigen Vize-meistertitel verteidigen. Léane Suter erreichte bei ihrem Debut den 17. Rang und Jenny Hofer konnte wegen eines Fehlers leider nicht an ihre üblichen Leistungen anknüpfen und musste sich mit Rang 20 begnügen. Dafür erreichte Hofer im Junioren Team zusammen mit Gauch und Trim Hasanaj den sehr guten 4. Rang. In der Kategorie Junioren Knaben verpasste David Gauch knapp den Einzug in den Finaldurchgang und beendete auf dem 9. Rang.  Raoul Keusch, Lukas Brändli und Léane Suter erreichten mit ihrem Team  nach einem fulminanten Start den 6. Schlussrang der Kategorie Junioren Team, wobei David Gauch, Matthew Minnig und Sven Hofer auf dem 11. Schlussrang das Turnier beendeten.
Diese Leistungen der Junioren sind ein hoffnungstragendes Zeichen für die Zukunft, und man darf gespannt sein, was diese motivierten Karatekas noch vollbringen werden.

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